Die richtige Einstellung beim bloggen

Die richtige Einstellung beim bloggen

Die richtige Einstellung beim bloggen ist wichtiger als viele meinen. Ob sie nur eine Freizeitbeschäftigung oder Einnahmequelle für die monatlichen Finanzen ist, äußert sich stark auf die Häufigkeit und Qualität der Beiträge.

Ein Blog als Einnahmequelle

Einen Blog zu führen um damit seinen Lebensunterhalt zu sichern hört sich, nicht ohne Grund, nach eines exotischen Idee an. Aus der USA kommend, zog sich der Trend vor einiger Zeit hier nach Europa und begeisterte viele Jugendliche und ältere es ebenfalls zu versuchen.

Was die Erfolge in diesem Bereich angeht, sind viele geteilter Meinung. Die Zahlen, die in Ausnahmefällen über die 1000 € – Marke gehen, sprechen für sich. So veröffentlichte ein Blog vor einiger Zeit eine Umfrage, auf der von etwa 130 Blogs, 106 Einnahmen unter 1000 € vorwiesen.

Zweifelsohne sind diese Zahlen nach 3 Jahren in der virtuellen Welt bereits veraltet. Ebenso, entwickeln sich Blogs durch konsequentes und gutes führen meist positiv weiter.

Bloggen für die Freizeit

Kürzlich stieß ich auf ein interessantes Interview auf der Webseite Selbständig – im – Netz von Peer Wandiger. Dabei wurde Martin Sauer, Betreiber des Blogs Admartinator.de, nach seiner Einstellung beim bloggen gefragt. Er betreibt seine Webseite, nach 10 Jahren, immer noch aus Freude an der Arbeit.

Vielen Nutzern scheint der Gedanke, die Meinung und das Wissen frei veröffentlichen zu können, für die Führung eines Blogs, ausreichend zu sein. Motiviert durch Kommentare, Stammbesucher und Verlinkungen, wird diese Begeisterung oft gestärkt.

Freizeit oder Arbeit: Der Unterschied

Wer in seiner Freizeit einen Blog betreibt, hat hier den Vorteil sich keine Gedanken um den richtigen Werbeanbieter, korrekte Anzeigen, Besucherzahlen und teilweise auch um SEO (Suchmaschinenfreundliches schreiben) kümmern zu müssen. Der Druck, regelmäßig etwas zu veröffentlichen, fällt ebenfalls weg.

Ein Vorteil der jedoch den „professionellen“ Bloggern bleibt ist, dass sie mehr Besucher erwarten dürfen. Aufgrund Suchmaschinenfreundlicher Schreibweise, Werbung und kluger Verlinkung, gelangen Interessierte Nutzer oftmals viel schneller auf deren Webseite als auf die, eines Freizeitbloggers – auch wenn dieser interessantere und hochwertige Inhalte bietet.

Noch eine Empfehlung zum Ende: Auf der Webseite des bereits erwähnten Peer Wandiger, wurde eine Umfrage zum Thema „Woran scheitert das Geld verdienen im Internet“ geführt welches unter diesem Link zu finden ist. Eine gute Vorbereitung für zukünftige

Jetzt könnt ihr erzählen: Was ist eure Motivation bei der Führung eures Blogs?

6 Kommentare

  1. Hi Viktor,

    bin gerade auf deinen Blog gestoßen und das ist natürlich ein interessantes Thema, welches du hier ansprichst. Ich selbst führe meinen Blog, weil ich Spaß daran habe. Geldverdienen steht nicht im Vordergrund. Ich will einfach nicht bloggen müssen, so wie das viele andere tun!

    Auch muss man ganz klar sagen, dass ein Blog, der Geld abwerfen soll, sehr gut gepflegt werden muss und dass das häufig in richtig viel Arbeit ausartet. Ich selbst möchte mich in meiner Freizeit nicht zusätzlich mit solchen Dingen belasten und schreibe deshalb das, wozu ich Lust habe und das mir auch gefällt. Dabei achte ich auch kaum auf SEO oder ähnliches, da gutes SEO auch sehr zeitaufwändig ist. Minimale Dinge führe ich zwar auch durch, aber die sind in ein paar Sekunden erledigt.

    Gruß, Bernd

  2. Interessante Frage, ich moechte schon Geld mit meinem Blog verdienen. Deshalb ist eine gewisse Regelmaessigkeit der Posts von Noeten. Andererseits habe ich mittlerweile auch eine Stammleserschaft auf meinem Blog, die auch gewisse Erwartungen an die Artikel haben. Deshalb muss trotz der notwendigen Quantitaet v.a. auch die Qualitaet stimmen. Momentan kriege ich die Mischung noch ganz gut hin.

    Bei der Auswahl der Artikel lasse ich mich durch Anfragen und Kommentare von Lesern beeinflussen, achte aber auch auf Keywords und On-Page Optimization.

    Gruss aus Phuket,
    Seb

  3. @Bernd Ich schließe mich Deiner Meinung voll und ganz an.
    Hallo Viktor,

    ein sehr aufschlussreicher Artikel und eine gute Seite hast Du. Bin bei SIN zu den Links der Woche auf Dich aufmerksam geworden.
    Ein Blog braucht sehr viel Arbeit und auch Ausdauer um ihn dahin zu bringen um seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen.
    Das gelingt den wenigsten Blooggern.

    Werde wieder bei Dir Vorbeischauen
    LG

  4. Hi Viktor,

    ich bin gerade über Peters SIN-Blog auf Zafenat gestoßen. Im Rahmen des Webmaster Friday haben einige Blogger auch mal über zwei ähnliche Themen geschrieben. Dabei ging es einerseits um die Inspiration und Motivation beim Bloggen und andererseits um Themenrelevanz in Blogs. Dein Artikel fasst einige Grundgedanken gut zusammen. Es gibt jedoch einige, die „mal davon gehört“ haben, dass man mit einem Blog Geld verdienen kann und meinen, sobald man nur 3 Posts online stellt, alles schon glatt geht. Da gibt es ja bereits einige gescheiterte Projekte. Als Grund dafür sehe ich aber auch die seit einiger Zeit wie Wildwuchs aus dem Boden sprießenden „in 30 Minuten zum Millionär“-Seiten und frage mich immer wieder, wer so einen Quatsch tatsächlich glaubt…

    Viele Grüße
    Jasmina

  5. @Ulrike: Vielen Dank. Mal sehen wie sich das hier entwickeln wird 😉

    @Jasmina: Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Solche Seiten werden wohl immer Interessenten finden – wenn auch nicht dauerhaft.

  6. Sammy Steckline

    Gott sei Dank mal ein Blog, der echte informative Artikel veröffentlicht. Bedauerlicherweise ist im deutschen Netz die Bloggerei nicht besonders vorhanden, hier hat der Besucher aber einen echten Mehrwert. Ich finde auch teilweise die Diskussionen sehr hilfreich. Da sieht man, dass sich jemand wirklich Mühe gemacht hat.

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