Drei erste Erfahrungen in voller Selbständigkeit

Drei erste Erfahrungen in voller Selbständigkeit

Nun ist es mittlerweile einige Zeit her, dass ich mich in Vollzeit Selbständig gemacht habe. Da besonders zu Beginn viele Probleme und dazugehörige Lösungen gefunden werden, will ich drei von ihnen gerne mitteilen und diese als Hilfe für angehende Selbständige mitgeben.

Meine Selbständigkeit gründet sich auf der Arbeit als Texter und Blogger. Längere Zeit Nebenberuflich durchgeführt, habe ich mich kürzlich dazu entschlossen, diese Arbeit Vollzeitlich auszuführen. Als Büro, dient mir dafür mein Zuhause in dem ich mein Schlafzimmer so umgestaltet habe, dass eine natürliche Trennung zwischen Schlaf- und Arbeitsteil möglich wurde.

Das Frühstück und Morgenritual

Jeder Tag beginnt bei mir mittlerweile mit einem ähnlichen Ritual. Dieses besteht aus einem Besuch in der Küche, dem Badezimmer und einem anschließenden Gang zum Schreibtisch.

Erste Probleme auf die ich hier stieß, war die Freiheit die sich mir in die Hände legte. Praktisch kann ich jetzt meinen Arbeitsbeginn entscheiden und diesen nach Belieben vorrücken oder nach hinten verschieben. So komfortabel dies auch ist – auf die Dauer sorgt ein träges Verhalten zu einer sinkenden Arbeitsmoral.

Zur Lösung dieses Problems, plane ich einen Wochenplan einzuführen und meinen Arbeitstag nach diese zu richten bzw. zu protokollieren. Auf diesem soll die zu erledigende Arbeit sowie die Dauer der Arbeitszeit vermerkt werden. So kann ich meine Verteilung der Arbeit selbst bewerten und korrigieren.

Die Einstellung zur Arbeit

Terminkalender Planer © flickr / ASurroca

© flickr / ASurroca

Auch wenn ich mein Heim-Büro für die Arbeit nutze, ist es schwer sich in eben diese Einstellung zu bringen, die in der Arbeitszeit von einem verlangt wird. Auch hier kommt die Freiheit als ein Vorteil, mit der man lernen muss, richtig umzugehen.

Hier plane ich einen morgendlichen Spaziergang nach dem Frühstück der meinem Körper signalisieren soll, dass es anschließend an die Arbeit geht.

Neben dieser Maßnahme, pflege ich einen aufgeräumte Umgebung um meinen Schreibtisch zu haben. Störende Ablenkungen wie Zeitschriften, Bücher und Filme, können bequem in Regalen und Schränken verstaut werden. Außer einem Glas Wasser und den Büro-Utensilien, wird nichts weiter benötigt.


Arbeitszeiten

So merkwürdig es auch klingt: Freizeit bei einem Beruf der einem Freude macht, ist schwer umzusetzen. Doch aus mehreren Gründen ist es unabdingbar, auch mal Feierabend zu machen. Vorab sollte jedoch geklärt bzw. geplant werden, wie lange man arbeiten will.

Meines Wissens nach, besitzen wir hier in Deutschland sehr viel Freizeit – viel mehr als in vielen anderen Ländern wo 6 Arbeitstage völlig normal sind und das Wochenende allein auf den Sonntag fällt. Auch wenn dies in Deutschland meist anders aussieht, plane ich diese Einstellung nicht zu übernehmen.

Demnach, ist das Arbeiten am Samstag völlig in Ordnung für mich. Trotz dessen, versuche ich am Samstag frühzeitig zur Mittagspause Feierabend zu machen. Diese Planung könnte sich in Zukunft Aufgrund der Familie sicherlich noch ändern.

© Bild: flickr / jayneandd

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