Blogvorstellung: Selbständig im Netz

Blogvorstellung: Selbständig im Netz

Heute habe ich die Möglichkeit, ein Interview mit einem der bekanntesten Blogs in Deutschland zu führen. Auf Selbständig im Netz, schreibt Peer Wandiger von seinen Erfahrungen und seinem Erleben als Selbständiger.

Praktisch und voll gefüllt mit mittlerweile über 1.500 Artikeln, finden die meisten Blogger hier wertvolle Informationen.

Hallo Peer, den meisten Bloggern dürftest du bereits schon bekannt sein. Stell dich doch trotzdem unseren Lesern kurz vor.

Auch das sollte vielen Lesern schon bekannt sein. 🙂

Ich bin 36 Jahre, verheiratet und habe 2 Kinder. Nachdem ich BWL studiert hatte, arbeitete ich 6 Jahre bei einem mittelständischen Unternehmen und habe dort die Websites betreut.

Nachdem das Unternehmen aufgekauft wurde und viele Mitarbeiter, inkl. mir, entlassen wurden, haben ich mich selbständig gemacht. Seitdem erstelle ich Websites vorwiegend für regionale Kunden.

Du betreibst deinen Blog nun schon seit mehreren Jahren. Wie kamst du auf die Idee mit diesem anzufangen?

Ich habe auch schon Blogs vor meiner Selbständigkeit gelesen und schon ein paar private Blogs gestartet. Das waren aber alles keine langlebigen Geschichten.

Nach dem Start meiner Selbständigkeit dachte ich mir, dass ich meine Erfahrungen als Selbständiger in einem Blog verarbeiten könnten. Und das in Kombination mit dem Web, da ich ja hauptsächlich mit dem Web gearbeitet habe. So entstand Selbstaendig-im-Netz.de.

Webseiten wie Blogprojekt, Selbständig im Netz und weitere gab es damals noch nicht. Woher hast du Tipps und Ideen für die Leitung des Blogs genommen?

Ob es sowas schon gab, kann ich nicht genau sagen. Zumindest kann ich keinen deutschsprachigen Blog, der Selbständigkeit und Internet auf diese Weise verknüpft hat. Aber natürlich kannte ich den einen oder anderen englischsprachigen Blog, der in diese Richtung ging. Ich habe da nicht komplett kopiert, aber mich auch inspirieren lassen.

Blogprojekt.de war dann eine Ausgliederung von selbstaendig-im-netz.de. Als ich merkte, dass ich immer mehr Artikel über das Bloggen geschrieben habe, habe ich daraus einfach einen eigenen Blog gemacht.

Hattest du damals bereits daran gedacht, Einnahmen über 3000 € zu erwirtschaften? Was für Ziele hattest du dir zu Beginn gesetzt?

Nein, niemals. Ganz zu Beginn wollte ich selber erstmal testen was es mit den Blogs so auf sich hat. Ich wusste noch nicht mal, ob ich längere Zeit durchhalten würde.

Nach und nach wurden es mehr Leser und ich habe den Blog dazu genutzt, nicht nur über Einnahmequellen wie AdSense zu schreiben, sondern das immer auch gleich in dem Blog einzusetzen und die Ergebnisse wiederum in Artikel zu verarbeiten.
Und so ist in den letzten 3,5 Jahren da etwas gewachsen, was ich so nicht erwartet hätte. Ich habe das auch nicht geplant. Ich habe einfach täglich versucht gute und lesenswerte Artikel zu veröffentlichen.

Und natürlich habe ich auch mit Geduld die verschiedenen Einnahmequellen getestet.

Als Selbständiger besitzt du ein Home-Office das heißt, dass du keine Kollegen um dich herum hast. Als wie wichtig siehst du Treffen mit anderen Bloggern bzw. Selbständigen aus deinem Bereich?

Ich treffe jeden Tag andere Blogger und Selbständig im Web. Natürlich ist es auch persönlich schön, hin und wieder die Leute persönlich zu treffen. Aber ich habe ja auch meine Kunden und meine Familie. Ich vereinsame also keineswegs und bin dann auch recht froh, wenn ich in meinem Büro alleine in Ruhe arbeiten und schreiben kann.

In einem größeren Büro mit diversen Kollegen könnte ich gar nicht bloggen.


Eine letzte Frage: Welche Erfahrungen waren dir bei der Führung deines Blogs am wertvollsten bzw. welche Sache würdest du jedem Blogger ans Herz legen?

Gute, lesenswerte und einzigartige Inhalte sind sehr wichtig, reichen alleine aber nicht aus. Man muss sich auch um die Vermarktung kümmern und z.B. das Social Web aktiv nutzen. Zudem braucht man Ausdauer und Disziplin. Nach 5 Monaten hatte ich Einnahmen von 25 Euro. Hätte ich damals nicht weitergemacht, wäre ich nie soweit gekommen.

Und nicht vergessen, dass es Spaß machen sollte. Ich würde nicht seit 3,5 Jahren täglich bloggen, wenn es mir keinen Spaß macht. Natürlich sollte man sich um das Geld verdienen kümmern, es sollte aber nicht die einzige/wichtigste Motivation sein.

Vielen Dank für das Interview Peer!

Du möchtest das dein Blog hier ebenfalls vorgestellt wird? Bewirb dich mit einer E-Mail an: anmeldung@zafenat.de

© Bild: Screenshot

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