Wenn Werbung lästig wird

Wenn Werbung lästig wird

Es dürfte mehr als genug Beispiele von Webseiten geben, die soviel Werbung auf ihre Flächen integrierten, dass Nutzer ihre Zeit brauchten, bis sie den eigentlichen Inhalt entdecken konnten.

Solche Situationen dienen natürlich nicht zur Förderung der Zufriedenheit seiner Besucher was jedoch viele Betreiber nicht groß zu stören scheint.

Einer in diesem Jahr veröffentlichten Studie nach, akzeptieren Nutzer Werbung basierend auf der Erklärung, dass diese den jeweiligen Dienst finanzieren. Auch wenn sie nicht willkommen ist, wird sie als notwendiger Inhalt betrachtet – ähnlich wie in Zeitschriften.

Problematisch dürfte die Werbung jedoch dann werden, wenn sie dort erscheint, wo sie wirklich stört.

Werbeartikel, Pop-Ups und irreführende Navigationen

Als Mensch der sich täglich im Internet bewegt, sieht man einiges an Werbung die an unterschiedlichsten Stellen auftaucht. Einer der mir am lästigsten Orte, ist die Navigation.

Dort wo ich einen Link zu einer Seite der besuchten Webseite erwarte, springt ein neues Fenster auf welches, im schlimmsten Fall, nicht mal thematisch zu denen von mir gesuchten Informationen passt – ein klarer Besucherkiller. Klar ist, dass die Einbindung von z.B. AdSense-Blöcken in die Navigation höhere Einnahmen bringt.

Dieses Prinzip eignet sich gut Webseiten die als Einnahmequellen dienen sollen – aber sicherlich nicht für Blogs, die informativen Inhalt vermitteln wollen, der für die Leser einen Mehrwert darstellen soll.

Werbeartikel – Trigami, Hallimash & Co

Werbeartikel sind ein einfacher  Weg in einer kurzen Zeit etwas Geld über seinen Blog zu verdienen. Ich persönlich, denke im voraus über die Konsequenzen eines Werbeartikels nach. Dabei stelle ich mir in etwa diese Fragen:

  • Wann wurde der letzte Werbeartikel veröffentlicht?
  • Wie würde ich als Besucher auf diese Werbung reagieren?
  • Hat der Artikel einen Mehrwert für Leser?
  • Passt der Artikel thematisch zu meinem Blog?

Auch wenn Werbeartikel leichtes Geld einbringen, sollte man dennoch darauf achten, nicht andererseits Besucher zu vergraulen.

© Blid: flickr / Vintage Collective

2 Kommentare

  1. Die Akzeptanz gegenüber Werbung ist sicher von Fall zu Fall unterschiedlich. Und grundsätzlich hat – oder sollte zumindest! – niemand etwas dagegen haben, wenn Blogger versuchen, ein paar Euro einzunehmen. Schließlich investieren sie auch vor allem viel Zeit in ihr Projekt. Aber ich muss echt sagen, wenn ich so auf Seiten komme, wo buchstäblich bei jedem Klick ein neues Layer Ad kommt, dann suche ich ganz schnell das Weite… >;->

  2. Ganz klar Werbung kann schon störend sein. Jedoch verdiene ich selbst mit Werbung Geld und kann also auch irgendwie nichts dagegen haben. Allerdings gibt es auch für mich einige Arten von Werbung die einfach zu viel sind und diese sprichst du bereits gut an.

    Für Trigami und Co habe ich schon sehr lange nichts mehr geschrieben. Grund ist, dass ich nur noch solche Artikel zu Produkten schreiben will, die für meine Leser wirklich Sinn machen und das kommt selten vor 😉

    Allgemein habe ich auch festgestellt, dass Werbung bei unterschiedlichen Zielgruppen extrem unterschiedlich gut ankommt. Bei Sprachen-lernen-web.com habe ich Verhältnismäßig viel Werbung geschalten, was aber von den Nutzern ganz gut angenommen wird.

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