Blogvorstellung: Persönlichkeits-Blog

Blogvorstellung: Persönlichkeits-Blog

Kürzlich führte ich mit Herr Apell von Coach im Netz hier ein Interview. Damals hatte es such um einen Nischenblog gehandelt. Um eine ähnliche Webseite, soll es auch heute gehen. Dafür wurde Herr Kopp-Wichman mit seinem Persönlichkeits-Blog befragt.

Hallo Herr Kopp-Wichmann. Sie schreiben auf dem Persönlichkeits-Blog. Über was bloggen sie hier und wie hängt dies mit ihrer Arbeit zusammen?

Ich arbeite als Führungskräftetrainer und Psychotherapeut und in beiden Feldern kommt es darauf an, die eigene Persönlichkeit besser kennen zu lernen. In dem Blog versuche ich, Menschen, die Interesse an Psychologie haben oder noch wenig darüber wissen, Zusammenhänge zu vermitteln.

Hinter vielen beruflichen und privaten Problem stecken unbewusste Themen und Konflikte. Das will ich in meinem Blog aufzeigen, weniger mit Tipps und Ratschlägen, sondern durch relativ lange Artikel, die das Verstehen erleichtern sollen.

Sie verbinden ihren Blog mit der Arbeit. Wie oft kommen sie zum bloggen und wie hoch steht diese Aktivität auf ihrer To-Do Liste?

Ich schreibe immer am Wochenende einen längeren Beitrag, dafür brauche ich ca. drei bis vier Stunden. Aber oft ist es so, dass ich die ganze Woche mit einer Idee dazu beschäftigt bin, etwas recherchiere, nachlese und Ideen für die Umsetzung habe. Insofern hat das Bloggen zusammen mit meinen anderen SocialMedia-Aktivitäten schon einen hohen Stellenwert.

Zum Glück bin ich Frühaufsteher (5.30 Uhr), so dass ich das zeitlich mit meinen beruflichen Tätigkeiten vereinbaren kann.

Nutzen sie den Blog bewusst zur Kundenfindung?

Ja. Eine Website ist immer statisch aber Kunden wollen oft jemanden vorher kennenlernen und prüfen, ob sie mit ihm zusammenarbeiten wollen. Und in einem Blog zeigt man sich sehr als Mensch, mit seinen Interessen, Ansichten und Meinungen. Vor allem, wenn man einen Blog mit Podcasts und Videos ergänzt, wie ich das tue, bekommt ein möglicher Kunde schon ein sehr genaues Bild von mir.

Sie führen auch Seminare vor Ort durch. Wie sehr hilft ihnen dabei Twitter, Facebook & Co zur Bekanntmachung dieser?

Achtzig Prozent meiner Seminarteilnehmer kommen über das Internet, der Rest sind Empfehlungen. Ich schalte keine Anzeigen, mache keine Kundenakquise, bin aber dafür im Internet sehr präsent. Wer bei Google „Persönlichkeitsseminare“ eingibt, findet unweigerlich zu mir.

Diese Nische habe ich im Lauf der Jahre gut besetzt. Dabei spielen Twitter und Facebook eine große Rolle. Beide Dienste helfen, sich einem großen Publikum bekannt zu machen. Auch dafür braucht man natürlich auch wieder gute Inhalte. Also keine persönlichen Befindlichkeitsmeldungen, sondern Tweets, die für andere nützlich sind. Auch dafür wende ich einiges an Zeit auf. Aber es lohnt sich.

Insofern mache ich reines Pullmarketing. Ich stelle interessante Sachen ins Netz und das zieht potenzielle Kunden an.

Erwähnen sie auf Seminaren oder in Büchern ihren Blog? Wenn ja, wie reagieren Leser und Besucher darauf?

Ja, ich vernetzte alle meine Aktivitäten. Zu jedem meiner beiden Bücher gibt es einen separaten Blog mit dazu passenden Posts und Links. Dazu habe ich den Persönlichkeits-Blog, das ist der größte. Aus den besten Beiträgen dort mache ich Podcasts, die auf einem Extra-Portal veröffentlicht werden.

Von einigen mache ich Videos, die bei Youtube liegen. Und alle Kanäle sind untereinander verlinkt, das heißt, ein User, der ein Video von mir zufällig findet, kommt, wenn er interessiert ist, auf meine Website, von dort auf den Blog, findet meinen Twitter-Account usw. Leser und Besucher sind immer recht angetan, weil sie überall andere und nützliche Informationen und Inhalte finden.

Mittlerweile bloggen sie seit fünf Jahren. Was waren hierbei ihre wertvollsten Erfahrungen die sie sammeln konnten?

Das Wertvollste sind die Menschen, die ich kennenlerne. Manche kenne ich seit Jahren, aber nur virtuell. Etliche kommen zu meinen Seminaren, manche treffe ich im realen Leben und es entwickelt sich eine Zusammenarbeit. So bin ich auch zu meinen beiden Büchern gekommen, weil eine Lektorin meinen Blog las und mich auf die Idee brachte. Insofern ist die Beschäftigung mit dem Netz zwar sehr zeitaufwendig aber auch sehr lohnend.

Vielen Dank für das Interview Herr Kopp-Wichmann!

Ich danke Ihnen herzlich, Herr Peters.

Du möchtest, dass dein Blog hier ebenfalls vorgestellt wird? Bewirb dich mit einer E-Mail an: anmeldung@zafenat.de

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