Blogvorstellung: GeldSchritte-Blog von Gordon

Blogvorstellung: GeldSchritte-Blog von Gordon

Bei einem Spaziergang durch das Web stieß ich kürzlich auf einen interessanten Blog der das Thema Geld verdienen im Internet ansprach.

Nachdem ich mir einige Inhalte angesehen hatte, entschloss ich mich dem Betreiber Gordon Kuckluck eine Einladung zum Interview zu schicken – die er gerne annahm.

Hallo Gordon. Du bloggst auf GeldSchritte.de. Stell dich den Lesern kurz vor.

Mein Name ist Gordon Kuckluck. Ich bin 27 Jahre jung und eigentlich Diplom-Biologe von Beruf. Leider habe ich aber in diesem Bereich keine Arbeit gefunden. Und als das Arbeitsamt durchblicken ließ, dass sie mich früher oder später in ein Callcenter stecken würden, dachte ich: „Das musst Du auf jeden Fall verhindern! Es MUSS doch etwas anderes geben!“

Also machte ich mir intensiv Gedanken über „etwas anderes“. Meine Ideen (und teilweise sogar Versuche) verliefen von einigen Network-Marketing-Unternehmungen über Gedanken an Hausmeisterservice und Taxifahren wirklich querbeet durch alle möglichen Bereiche. Irgendwann sagte ich mir, dass es doch etwas geben müssten, was ich a) gut kann und wo ich mir b) auch wirklich vorstellen könnte etwas draus zu machen und mich dauerhaft damit zu beschäftigen.

Und so kam ich schließlich auf das Internet und die Idee über das Internet Geld zu verdienen. Immerhin kannte ich mich mit dem Internet sehr gut aus, hatte bereits erfolgreich eine Webseite erstellt und lange Zeit betreut und die Thematik machte mir auch noch Spaß 😉

So entstand schließlich auch das GeldSchritte-Blog.

Dein Blog hat ein klares Ziel welches du auch in deinem Vorstellungsvideo deinen Besuchern vorstellst. Wie kamst du darauf mit dem Thema Geld verdienen im Web anzufangen und wie viel Vorwissen zum Thema hattest du selbst beim Start?

Nun, auf die Idee das GeldSchritte-Blog zu basteln, kam ich, weil ich keine Idee hatte… 😉 😀

Im Ernst: Mir fiel echt nichts ein, womit ich anfangen könnte, ich fand einfach keine Nische. Ich hatte mich schon etwas länger so am Rande mit dem Internet- und Affiliatemarketing beschäftigt. Das hing vor allem mit meiner (oben bereits erwähnten) damaligen Seite www.haiwelt.de zusammen (die habe ich im Januar diesen Jahres verkauft und beobachte traurig, was aus ihr geworden ist; früher, unter meiner Fuchtel, sah die noch deutlich schöner aus und wurde besser gepflegt!).

Ich fing damals an auf Haiwelt ein paar Werbebanner zu schalten und verdiente bald ein kleines Taschengeld damit. Ich sah also grundsätzlich, dass es funktionierte, dass da also was möglich war im Internet.

In dieser Zeit habe ich mich also schon ein wenig mit Internetmarketing beschäftigt und beispielsweise ein paar Sachen von Christoph Mogwitz gekauft. Das war irgendwann im Jahr 2008. Und an diese Zeit erinnerte ich mich jetzt und dachte: „Wenn ich mit Haiwelt schon ein kleines Taschengeld verdiente, ohne viel Ahnung und ohne es sozusagen richtig auf’s Geld verdienen anzulegen, dann muss doch erst recht was gehen, wenn ich dieses Ziel ganz bewusst und konsequent verfolge!“.

Bloß: Ich hatte überhaupt keine „Nischen-Idee“… 🙁 Und aus dieser nicht vorhandenen Idee, entstand dann die Idee zum GeldSchritte-Blog 😉 Ein Blog, der quasi „live“ den Weg eines blutigen Anfängers wie mir aufzeichnet, eine Art „Tagebuch“ bis hin zum (hoffentlich funktionierenden) eigenen Webbusiness.

Ich wollte also im Prinzip meine Planlosigkeit und meine Gedanken, meine Auswege, meine Ideen und meine Vorgehensweise dokumentieren. Denn ich wusste, dass es viele, viele da draußen gibt, die auch im Internet Geld verdienen möchten, aber sehr schnell wieder aufgeben.

Ich wollte gewissermaßen eine Art Präzedenzfall schaffen: Klappt es? Kann man sich etwas aufbauen, wenn man dem folgt, was die „großen Gurus“ einem sagen? Oder klappt es nicht, ist alles nur heiße Luft?

Ich wollte und will also genau zeigen und dokumentieren, was funktioniert und was nicht.

Übrigens war es von Anfang an nicht mein Ziel mich irgendwie in der „Geld verdienen“-Nische zu etablieren. Eigentlich wollte ich von Anfang an eine andere Nische, weil sowieso auch jeder von der „Geld verdienen“-Nische abrät (und ich würde auch jedem Anfänger raten nicht diese Nische zu wählen). In diesem Sinne sollte GeldSchritte gewissermaßen nur mein „Übungs-Blog“ für die eigentliche, richtige Nische werden, die aber selbst noch nicht kannte und im erst im Laufe der Zeit sozusagen gemeinsam mit meinen Blog-Lesern ausfindig machen wollte.

Aber irgendwie machte mir das Thema dann sehr schnell sehr, sehr viel Spaß und das tut es immer noch SO sehr, dass ich da schon etwas weitergegangen bin und jetzt z.B. auch als Affiliate in diesem Bereich agiere.

Mein Wissen ganz zu Beginn war also eher spärlich und nur marginal vorhanden, auch wenn ich u.a. aufgrund von Haiwelt bereits wusste, was ein WordPress-Blog z.B. ist. Aber Twitter, Facebook, E-Mail-Liste aufbauen usw.? Puh, als gehört davon ja, aber was das alles soll bzw. wie das funktioniert – da hatte ich keinen Plan von…

Du schreibst auch immer wieder Newsletter. Wie viel Arbeit steckt dahinter und wie hast du damit begonnen?

Stimmt. Mit den Newslettern habe ich praktisch auf dem GeldSchritte-Blog von „Geburt“ an begonnen. Immerhin hört man ja von überall immer wieder: „Das Geld liegt in der Liste!“ 😉

Meine Idee für Newsletter war eben gerade mit der Idee zu GeldSchritte an sich gekoppelt. Ich wollte auf GeldSchritte also ein wenig allgemein berichten, was in der „Szene“ gerade so abläuft bzw. etwas abgespecktere Informationen an die „breite Öffentlichkeit“ abgeben. Aber meinen Newsletter-Abonennten, denen wollte ich ein besonderes „Leckerli“ geben – und zwar in Form von Videos (hauptsächlich), die meine Vorgehensweise detailliert beleuchten, zeigen, woran ich gerade arbeite, was funktioniert und was nicht. Natürlich kostenlos!

Vorteil für mich: Ich hatte ein klares Ziel vor Augen und die Motivation auf jeden Fall weiterzumachen – immerhin warten dort draußen Leute auf meine Newsletter 😉

Vorteil für die Leser: Sie sehen an meinem Beispiel „live“ womit jemand sich so rumschlägt, der Geld im Internet verdienen will. Sie sehen welche Fehler ICH mache – und brauchen Sie nicht selber machen! Und sie sehen, was hinhaut und was man lieber bleiben lässt. Und schließlich würden sie sehen, ob es klappt, ob man es schaffen kann, sich etwas aufzubauen oder nicht.

Die Arbeit, die dahinter steckt ist ganz unterschiedlich. Je nachdem, ob ich ein Video aufnehme oder nicht und um was sich das Video drehen soll. Für manche Newsletter mitsamt Video habe ich schon so ca. 3 Stunden gebraucht, bis alles wirklich so war, wie ich es wollte…

Aber es macht auch besonders Spaß, weil tatsächlich auch immer wieder von Lesern Rückmeldungen kommen – das finde ich toll und echt motivierend!

By the way… es gab schon länger keinen Newsletter mehr, weil ich im Moment ein wenig in der Klemme stecke und nicht so recht weiter weiß. Aber es kommt bald wieder einer, versprochen! 😉

Was hat dich in den Anfängen, wo du vielleicht nur eine Hand voll Leser hattest, zum Schreiben motiviert?

In Bezug auf das Blog? Das ist einfach: Zum Einen das Thema an sich, weil es mich ja sowieso sehr beschäftigt hat und ich es selber spannend und faszinierend fand und finde.

Zum Anderen habe ich mich selbst motiviert, weil ich mir gesagt habe: „Hey, selbst wenn KEINER Dein Zeugs liest, für DICH ist es sehr wertvoll Deine Gedanken zu sortieren!“ Tja, auch dazu ist das Schreiben gut geeignet, weil man gezwungen ist, seine eigenen Gedanken zu sortieren und zu FORMULIEREN (vor allen Dingen).

In Bezug auf die Newsletter? Auch hier ganz einfach: Auch wenn’s nur wenige Leser anfangs gab, ich wollte denen WIRKLICH helfen! Denn ich weiß schließlich selbst, wie frustrierend es sein kann, wenn man ganz am Anfang steht, das Blaue vom Himmel versprochen bekommt – und irgendwie NICHTS funktioniert und NICHTS so einfach ist, wie es immer dargestellt wird!

Selbst wenn ich nur einen einzigen Abonnenten hätte – dann würde ich eben DIESEM EINEN helfen wollen!

Viele Blogger sehen die Führung von Newslettern als unnötig an. Welchen würdest du es aber trotzdem empfehlen?

Zunächst mal ist die Frage, ob man wirklich nur einen reinen Blog gestalten möchte oder ob man sich ein richtiges Business aufbauen will.

Bei einem reinen Blog ist tatsächlich fraglich, ob man einen Newsletter bzw. eine E-Mail-Liste unbedingt braucht.
Aber wenn man ein Business plant, dann ist eine E-Mail-Liste wirklich wichtig – um Kontakt zu halten, aber auch, weil in ihr wirklich „das Geld liegt“ (das habe ich selbst schon erlebt!).

Daher würde ich all jenen, die zu geschäftlichen Zwecken bloggen möchten, einen Newsletter empfehlen, denjenigen, die das nur hobbymäßig bzw. aus privaten Gründen tun möchten, hingegen nicht.

Gerade wenn man neben dem eigentlichen Bloggen auch noch als Affiliate tätig ist (und das sind ja viele Blogger, wenn man Bannerwerbung und dergleichen mit in den Affiliatebereich zählt), kann eine eigene E-Mail-Liste sehr sinnvoll sein und teils viel Geld zusätzlich einbringen. Man muss ja nicht unbedingt JEDE Woche einen Newsletter schreiben, obwohl man gar nichts zu erzählen hat… 😉

Viele „sammeln“ gewissermaßen ja auch nur E-Mail-Listen um den Leuten dann interessante Aktionen (also im Prinzip Werbung) zuzusenden. Dieses direkte und ungeschminkte (ja teils etwas „krasse“) Affiliate-E-Mail-Marketing habe ich jedoch in Deutschland bisher eigentlich nur vereinzelt gesehen. In den USA scheint das häufiger vorzukommen.

Eine letzte Frage: Wem würdest du das Lesen deines Blogs empfehlen?

All denen, die Geld im Internet verdienen möchten, besonders den Anfängern, aber auch Fortgeschrittenen.

Ich bin gerade dabei die Themen, die ich im Blog so aufgreife, ein wenig umfassender zu gestalten. So sollen im Grunde (fast) alle, die irgendwie entweder bereits im Internet Geld verdienen oder in Zukunft verdienen wollen, etwas davon haben, nicht nur Internet- und Affiliatemarketer, sondern beispielsweise auch Online-Shop-Betreiber oder solche die online Offline-Produkte verkaufen.

Kürzlich hatte ich z.B. einen Artikel darüber geschrieben, was es zu beachten gilt, wenn man sich aus Hartz IV heraus (so wie ich) selbstständig machen möchte. Das ist natürlich nur ein Randgebiet in Sachen „Online Geld verdienen“ und geht schon eher in Richtung „Selbstständigkeit allgemein“. Ich plane durchaus in Zukunft häufiger solche Randgebiete mit aufzugreifen, die im Grunde dann aber für alle Selbstständigen im Internet interessant sind.

Vielen Dank für deine Antworten Gordon. Weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog!

Vielen Dank Viktor! Ich wünsche Dir und allen anderen dort draußen auch weiterhin viel Erfolg! Nur nicht aufgeben – ich tu’s ja auch nicht! 😉

Zum Blog von Gordon Kuckluck

3 Kommentare

  1. Hallo Viktor,
    danke für das Interview, ich bin ein treuer Leser von Gordon´s Newsletter und Blog und finde sie sehr gut und informativ…
    Liebe Grüße Hanshans

  2. @Hanshans: Sehr gerne. Freue mich, dass du den Weg hierhin gefunden hast.

  3. Hallo Viktor,

    ein sehr schönes Interview, zumal ich mit Gordon auch schon hin und wieder Kontakt hatte.
    Immer wieder interessant, wie die Leute zum Internet-Business kommen und sich dann entsprechend profilieren.
    Macht weiter so.

    Liebe Grüße
    Volker

Trackbacks/Pingbacks

  1. Das war's die Woche: Facebook Fanpages, Coca Cola, Interview - [...] von Zafenat hat mit mir ein kleines Interview [...]

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Get Adobe Flash player