Blogpausen: Mit Disziplin zum Erfolg?!

Blogpausen: Mit Disziplin zum Erfolg?!

Bereits kürzlich hatte ich einige Blogger für einen Artikel zum Thema Blogpause befragt – praktisch, dass eben dieses Thema jetzt beim Webmaster-Friday dran ist.

Gerne möchte ich hier einige Tipps und Gedanken zu Blogpausen weitergeben.

Warum Blogpausen sinnvoll sein können

Gar keine Frage – Menschen brauchen Pausen. Für das sinnvolle Einsetzen dieser, gibt es aber wohl kein Geheimrezept. Während manche Blogger jeden Tag schreiben und die freien Abende als Pause ansehen, brauchen andere eine „wirkliche“ Blogpause über Tage bzw. Wochen.

Solche, die ihren Blog nicht als Hobby, sondern Arbeit ansehen, können das gängige Prinzip der meisten Unternehmen übernehmen: Pause wird am Wochenende sowie im Urlaub und Feiertagen gemacht.

Das Jogging-Prinzip

Passend zum Thema Blogpausen habe ich eine kleine Geschichte.

Kürzlich war ich mit einer Freundin joggen. Hierbei erzählte Sie mir, dass es beim joggen oft einen entscheidenden Moment gibt, an dem man meint nicht, weiter laufen zu können.

Hier stehe man nun vor der Entscheidung, eine Pause einzulegen oder diesen Tiefpunkt bewusst zu überwinden und weiter zu machen. Hat man dies geschafft, könnte man normal weiterlaufen.

Nach diesem Prinzip sollte ein Blogger gerade, wenn er meint, nicht weitermachen zu können, weiter schreiben – trotz mangelnder Motivation und dafür steigernder Disziplin.

Burnout und das Jogging-Prinzip

Schnell wird vielen der Begriff Burnout ins Gedächtnis kommen. Es steht fest, dass zu viel Arbeit und zu wenig Ausgleich durch Freizeit und Schlaf früher oder später zu einem totalen Ausfall des Systems führt.

Um nicht von einer Seite des Pferdes herunterzufallen, gilt es daher festzustellen, ob man gerade wirklich eine Pause braucht oder einfach nur ziemlich faul ist und nach einer Auszeit nicht besser arbeiten kann.

Empfehlenswert dürfte hier das bewusste Beobachten und Analysieren sein. Diese Punkte könnten bei der Frage nach Pause oder Weitermachen helfen:

  • Arbeitsstunden: Wie viel habe ich in den letzten Tagen bzw. Wochen gearbeitet? Halte ich eine 40-Stunden-Woche ein oder läuft mein Leben um den Arbeitsplatz?
  • Sport: Wie sah meine Fitness in den letzten Tages aus? Kam ich dazu mich zu bewegen oder wäre ein Spaziergang oder ähnliches mal wieder nötig?
  • Soziale Kontakte: Habe ich in der letzten Zeit Freunde und Familie aufgrund der Arbeit vernachlässigt? Wenn ja, war das notwendig?

Menschen, die mich kennen werden von meiner Begeisterung für Statistiken wissen. Durch eine genaue Aufzeichnung meiner Arbeit gelingt es mir festzustellen, wie ich in der letzten Zeit gearbeitet habe. Hierbei beobachte ich Einnahmen, Arbeitsstunden aber auch meine gesetzten Ziele und Pläne.

Vielleicht können solche regelmäßigen Aufzeichnungen auch dir im Nachhinein und zur Zwischenanalyse hilfreich sein.


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© Bild: flickr / Eran Finkle

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