Home Office genießen: 5 Tipps für ein gemütliches Büro

Home Office genießen: 5 Tipps für ein gemütliches Büro

Mein 100. Artikel auf diesem Blog soll sich dem Thema Home Office widmen. Da ich selbst bereits seit einiger Zeit in einem Arbeite, möchte ich hier einige Tipps zur Optimierung weitergeben.

Was kann man tun, um sein Home Office gemütlich und dennoch praktisch und sinnvoll einzurichten?

Das Home Office wird bei vielen schnell und unmerklich zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags. Umso wichtiger ist es daher, dass dieser Raum bzw. dieser Bereich des Heims bewusst so eingerichtet wird, dass hier effektives und zugleich bequemes Arbeiten möglich ist.

Hilfreich dabei können die hier vorgestellten 4 Tipps sein, die das Home Office zu etwas Besonderem machen sollen.

1. Dekoration: Kreativ das Home Office gestalten

So geschäftlich man sein Büro zu Hause auch einrichten möchte, Dekoration ist hier sicherlich nicht verkehrt. Solange man sich an ein gesundes Maß hält, können Kleinigkeiten das Home Office bereichern.

Zu empfehlen wären hierbei folgende Bestandteile:

  • Fotos: Persönliche Bilder von Freunden und Verwandten richten das Home Office gemütlich ein – und erinnern einen daran, dass es mehr gibt, als nur die Arbeit.
  • Bilder: Kahle Wände sorgen für eine merkwürdig gezwungene Stimmung im Raum. Ein paar Bilder mit persönlichem Wert helfen aus.
  • Persönliche Gegenstände: Selbst gemalte Bilder von den Kindern oder sonstige Geschenke machen sich ideal im Home Office und sorgen für eine farbliche Abwechslung.

2. Technik und Einrichtung: An die Ausstattung denken

Kaum zu glauben, dass die Arbeitsmoral oftmals auch mit der Ausstattung des Home Office zusammenhängt. Ob es jetzt der Stuhl ist, der Rückenschmerzen vorbeugt, oder die Internetverbindung, die lange Wartezeiten und somit längere Arbeitszeiten umgeht.

Wichtige Objekte, auf die man bereits bei der Einrichtung großen Wert legen sollte, sind folgende::

  • Computer: Es muss nicht der stärkste Gamer-Computer sein, den der Markt zurzeit zu bieten hat. Doch sollte der Arbeitscomputer eine Leistung mit sich bringen, welche gängige Anwendungen (z.B. Textverarbeitungsprogramme, Browser, E-Mail Programm) auch parallel zueinander problemlos laufen lässt. Besonders der Bildschirm sollte eine gute Größe und Auflösung mit sich bringen, um die Arbeit im Home Office zu erleichtern.
  • Schreibtisch und Stuhl: Wie viele Selbstständige im Home Office quälen sich aufgrund eines kleinen Schreibtisches. Irgendwo zwischen zahlreichen Dokumenten verstecken sich Maus und Tastatur – nicht nur frustrierend, sondern auch hinderlich. Eine große Arbeitsplatte ist die Lösung für das Problem, die, kombiniert mit einem guten Schreibtischstuhl, ein besseres Arbeiten ermöglicht.
  • Grund-Ausstattung: Wichtig ist auch eine allgemeine Standard-Ausrüstung für das Home Office. Dazu zählen Drucker, Scanner (eventuell auch Fax), Aktenvernichter, Notizzettel und Stifte sowie Ordner. Auch hier sollte Qualität nicht kleingeschrieben werden.

3. Trennung: Home Office geschäftlich halten

Das Home Office bleibt, auch wenn es in den eigenen vier Wänden liegt, ein Arbeitsplatz. Diese Tatsache sollte nicht übersehen werden, um ein klares und mit möglichst wenig Unterbrechungen gestörtes Arbeiten zu ermöglichen.

Grenzen sollten hierbei vor allem in diesen Bereichen gesetzt werden:

  • Essen: Ich persönlich habe die Gewohnheit, mein Frühstück in mein Home-Office mitzunehmen und dieses neben den ersten Aufgaben zu mir zu nehmen – eine Gewohnheit, die ich jedoch nicht jedem empfehlen kann. Oftmals ist die klare Trennung zwischen Café im Home Office und Mahlzeiten in der Küche sehr hilfreich und sorgt zudem für einen saubereren Schreibtisch.
  • Freizeit: Wenn möglich sollte der Arbeitscomputer nur während der regulären Arbeitszeiten genutzt werden. Ist dies nicht möglich, empfiehlt es sich zwei Accounts anzulegen, die eine klare Trennung ermöglichen. E-Mails, Lesezeichen, der RSS-Reader und anderes können dann nur „im Home Office“ abgerufen werden. Ist diese Trennung geschafft, kann man auch ruhig im Internet surfen, ohne dauernd an die tägliche Arbeit denken zu müssen.
  • Telefon: Manche Selbstständige können nicht anders, als sich eine Telefonleitung für ihr Home Office anzulegen. Hier empfiehlt es sich bewusst eine eigene Leitung mit einer eigenen Telefonnummer zu verwenden. Bequem kann diese Leitung mit zahlreichen Telefonen bei Abwesenheit mit einem Anrufbeantworter versehen werden – ideal um privates und geschäftliches zu trennen.

4. Vorausschauend handeln: An die Reserve denken

Ich hatte vor Kurzem daran gedacht was wohl passieren würde, wenn über einige Tage mein Internet ausfallen würde oder auf einmal vor einem defekten Computer sitzen würde.

Bevor diese Situationen eintreffen, sollte man als Selbstständiger sein Home Office mit allen wichtigen Geräten ausstatten, die in einem solchen Ausfall, auch wenn nur kurzfristig, als Alternative genutzt werden können.

  • Internet: Einige Anbieter von Surf-Sticks bieten diese als Prepaid an. Bequem können Kunden diese also aktivieren, wenn sie sie auch brauchen. Tagesflatrates eignen sich hierbei ideal für kurzfristige Ausfälle.
  • Computer: Ich besitze einen Computer (größeres Display, stärkere Leistung, verbunden mit allen Komponenten) und ein Notebook (mobil, ungebunden, kleiner und schwächer). Dieses Notebook eignet sich ideal als Alternative bei einem Ausfall meines Computers. Auch wenn die Leistung hier schwächer ist, ist das Modell besser als nichts.
  • Drucker bzw. Scanner: Sollte mein Drucker mal ausfallen, bewege ich sämtliche Dokumente, die ich ausdrucken und archivieren muss, in einen neuen Ordner (z.B. Drucken). Müssen die Dokumente gerade heute ausgedruckt werden, stehen mir Freunde und Bekannte kurzfristig helfend zur Seite. Alternativ muss ein neuer Drucker her.

5. Freiheit nutzen: Regeln vergessen

Das Home Office muss nicht genauso aussehen, wie ich es in den Tipps beschrieben habe. Eben diese Freiheit macht den Raum zu etwas ganz besonderem. Individuell kann er eingerichtet und dekoriert werden, oder einfach nur mit dem Nötigsten ausgestattet werden.

© Bild: flickr / Jeremy Levine Design

4 Kommentare

  1. Hi Viktor,
    auch wenn das Thema Home Office noch nicht aktuell für mich ist, ein sehr ausführlicher Artikel dazu. Ich möchte Dir aber speziell zu Deinem 100. Artikel gratulieren und hab mal einfach deinen Feed abonniert, mal schauen ob es sich gelohnt hat! 😉
    Alles Gute Nathanael

  2. @Nathanael: Vielen Dank für die Gratulation! Hoffe du bereust deine Entscheidung nicht 😉

  3. Hi,

    Ein schöner Artikel zum Thema Home-Office. Das Home-Office wird oft vernachlässigt und dann wundern sich viele, warum es nicht so gut läuft.

    Ich wünsch dir viel Erfolg bei deinen nächsten 100 Beiträgen 🙂

    LG Daniel

  4. Sehr schöner Artikel zum Thema Home Office. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ich fast an jedem Ort arbeiten kann, solange mir die richtige Hard- und vor allem Software zur Verfügung stehen. Wenn das Home Office der dauerhafte Arbeitsplatz ist, ist ein gewisser Wohlfühlfaktor allerdings sicherlich von Vorteil.

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