Aktiv unter Druck: 5 Tipps für effektives Arbeiten

Aktiv unter Druck: 5 Tipps für effektives Arbeiten

Besonders wenn man nebenberuflich Selbstständig ist kommt man oft in Situationen, in denen man unter Druck gerät. Planlos an solche Situationen zu gehen kann leicht Frustration hervorrufen, die den ganzen Arbeitsablauf negativ beeinflussen.

Hilfreich sind hierbei einige Maßnahmen, die die Konzentration steigern und die komplette Arbeitssituation verbessern. Vorgestellt werden hier fünf Tipps, mit denen effektives Arbeiten leichter möglich sein soll.

1. Ablenkungen beseitigen

Zu leicht können Ablenkungen effektives Arbeiten so sehr stören, dass diese nur stockend und mit sinkender Motivation voran geht. Hier ist es deshalb hilfreich, vor dem Start Ablenkungen aus dem Weg zu räumen. Diese können folgende sein:

  • Telefon: Ein Telefongespräch kann leicht die Konzentration schwächen und die Gedanken zum aktuellen Projekt entführen. Empfehlenswert ist es daher, dieses abzuschalten, einen Anrufbeantworter zu aktivieren oder das Telefon an ein Familienmitglied abzugeben.
  • E-Mail: Beenden Sie die Anwendung für das Empfangen von E-Mails ruhig. Alternativ, falls Sie dort liegende Daten benötigen, können Sie es auch Offline schalten um so vor neu ankommenden E-Mails „geschützt“ zu werden.
  • Soziale Netzwerke: Verlassen Sie Facebook, Twitter, Xing und sämtliche andere Dienste im Web, die Sie für das effektive Arbeiten an einem aktuellen Projekt stören.
  • Familie: Auch die Familie kann leicht zur Ablenkung werden. Sagen Sie daher Bescheid, dass Sie in der nächsten Zeit nicht gestört werden wollen. Als sehr praktisch erweist sich auch ein Zettel an der Tür (z.B. mit der Aufschrift „Bitte nicht stören“). Bequem kann dieser, sobald Sie wieder verfügbar sind, abgenommen werden.

2. Arbeitsklima herstellen

Abhängig von der jeweiligen Person, kann das Herstellen eines Arbeitsklimas sehr wichtig für ein effektives Arbeiten sein. Um dies zu ermöglichen, können folgende Faktoren beachtet werden:

  • Schreibtisch: Ein Schreibtisch, der nur die aktuell benötigten Daten beinhaltet, ist für viele eine große Hilfe für eine effektive Arbeitseinstellung. Störend können hierbei besonders Kaffeetassen, Notizzettel und vieles mehr sein.
  • Belüftung: Schnell kann die Heizung und der Lüfter des Computers eine problematisch schlechte Luft im Büro herstellen. Ein offenes Fenster hilft gegen das Problem und bringt so frischen Sauerstoff ins Gehirn.
  • Daten bereithalten: Um das Arbeiten am Projekt besser starten zu können, hilft es dafür benötigte Dokumente bzw. Dateien bereitzuhalten. Bequem kann hierbei z.B. eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt werden bzw. auf dem Schreibtisch ein Stapel hergerichtet werden.

Hilfreich könnte hierbei auch die kürzlich vorgestellten 5 Tipps für ein gemütliches Home Office sein.

3. Aufgaben einteilen

Sobald mehrere Aufgaben auf jemanden zukommen ist es hilfreich, diese aufzuteilen. Bewährt hat sich hierfür das Einteilen nach Priorität. Hierbei sollten die zwei Faktoren „Wichtigkeit“ und „Dringlichkeit“ als Maßstab dienen.

Eine Aufgabe die z.B. bis morgen erledigt werden muss, ist beim Faktor Dringlichkeit als vorrangig zu betrachten. Eine andere Aufgabe, z.B. die Fertigstellung eines Projekts für einen neuen Kunden, ist beim Faktor Wichtigkeit vorrangig einzuordnen. Wichtig ist dabei die Regel, dass Wichtigkeit vor Dringlichkeit geht (Ausnahme bestätigt die Regel).

Sind die Aufgaben eingeteilt, kann es direkt an das effektive Arbeiten gehen.

4. Pausen gönnen

Wichtig für das effektive Arbeiten unter Druck sind Pausen. Auch wenn wenig Zeit vorhanden ist, sind diese in vielen Fällen zu empfehlen, um z.B. einen besseren Übergang zwischen zwei unterschiedlichen Aufgaben zu ermöglichen.

Empfehlenswert für solche Pausen sind ein paar Atemzüge frische Luft und auch ein Glas Wasser. Beides klärt den Kopf und frischt die Arbeitssituation auf. Bequem können Blogger bzw. Selbstständige hier bereits an die nächste Aufgabe denken.

Ablenkende Pausen sollten jedoch gerade in zusammenhängenden Projekten vermieden werden. Zu leicht kann so die Produktivität vermindert statt gesteigert werden.

5. Erfolg feiern

Nach einer erfolgreichen Arbeitszeit sollte man sich ruhig etwas gönnen, um den Erfolg zu feiern. Dies kann z.B. ein Abend mit Freunden, ein freier Tag oder auch einfach ein neues Buch sein.

Basierend auf diesen Regelungen sollte effektives Arbeit, auch unter Druck, gut vorangehen. Empfehlenswert ist hier jedoch eine regelmäßige Selbstkontrolle. Wie konnte ich mit Pausen arbeiten? Stört mit Musik wirklich? Fördert ein Kaffee meine Konzentration?

Die Antworten auf solche Fragen machen es möglich, Arbeit angenehmer und produktiver zu gestalten.

© Bild: flickr / ASurroca

2 Kommentare

  1. Hallo Viktor

    Das Glas Wasser ist nicht zu unterschätzen, weil ein Mensch stündlich Wasser verbraucht und das auch bei reiner Kopfarbeit – Viele kleine Wehwehchen wie Konzentrationsschwächen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, leichte Übelkeit etc. liegen oft an der mangelnden Zufuhr von Wasser in den Körper.

    LG Daniel

  2. Beim Thema Pausen kann ich nur zustimmen. Zwischendurch neue Energie zu tanken ist das A und O für die Produktivität.

    Hilfreich bei Tipps 2 & 3 ist sicherlich eine organisierte Arbeitseinteilung – vor allem wenn man sich (wie wir ja fast alle) mit anderen Personen austauschen muss/will. Neben einem gut eingeteilten täglichen Terminplan helfen da in meinen Augen auch Tools zur Arbeitskoordination und -einteilung.

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