Home Office: Für den Notfall vorsorgen

Home Office: Für den Notfall vorsorgen

Bereits kürzlich schrieb ich einen Artikel mit 5 Tipps für ein gemütliches Home-Office. Hierbei schnitt ich auch kurz den Punkt Vorsorge an, den ich hier weitere erläutern möchte.

Was passiert, wenn alles drunter und drüber geht und wie kann man sich gegen solche Situationen absichern?

Das Home-Office ist für mich eine geniale Sache. Hier genieße ich vor allem die individuelle Einrichtung und das Durchleben meines Arbeitstages nach einem für mich optimalen Muster.

Ein Home-Office muss jedoch selbstständig gewartet und gepflegt bzw. versorgt werden. Anders als in normalen Büros, wo man lediglich die Geräte von Unternehmen nutzt, muss man hier selbst Vorsorge für Ausfälle treffen und allzeit bereit sein.

Technik: Wenn Viren Computer befallen und die Druckerpatrone nicht mehr kann

Es gibt zahlreiche „Gefahren“, die einem die Hardware im Home-Office vernichten bzw. beschädigen können. Kurz zu erwähnen seien hierbei umfallende Wassergläser, spielende Kinder, lückenhafte Sicherheitssysteme oder die Stolperfalle Kabel.

Um sich gegen diese und weitere Gefahren abzusichern, verfolge ich einige „Sicherheitsvorkehrungen“, die sich individuell übertragen und anpassen lassen:

  • Hardware: Die meisten arbeiten meines Wissens mit einem vollwertigen Computer, der aus mehreren Einzelteilen besteht. Um diese zusammenfassend leicht ersetzen zu könne, führe ich nebenbei ein Notebook, welches mit den nötigsten Daten (E-Mail-Accounts, Passwörter, Dateien) versorgt ist. Sollte einmal der Computer ausfallen, kann ich also einige Tage, auch wenn nicht sehr bequem, weiterarbeiten. Meine E-Mails lasse ich hierfür prinzipiell mit IMAP vom Server holen, um einen eventuellen Umstieg leichter zu gestalten.
  • Dateien: An meinem Mac habe ich per USB eine externe Festplatte laufen, welche bei Änderungen immer wieder Backups vom System erstellt. So kann ich sichergehen auch bei einem Ausfall des Computers sämtliche Daten, die nicht irgendwo auf Servern gelagert sind, bei mir zu haben. Ideal sind die Backups auch für den Fall, dass etwas von mir unabsichtlich gelöscht wurde.
  • Drucker: Empfehlenswert ist es zweifelsohne immer Papier und Druckerpatronen irgendwo liegen zu haben. Zu beachten ist hierbei, dass manche Patronen nach einer Weile austrocknen und für schlechte Ausdrucke sorgen. Sollte ein passendes Geschäft mit Druckerpatronen in der Nähe sein, kann ein Zwischenlagern umgangen werden.
  • Internet: Nicht vergessen sollte man die Internetverbindung, die auch mal ausfallen kann. Empfehlenswert sind hierfür zurzeit Surfsticks, welche über USB an den Computer angeschlossen werden können. Teilweise werden hier auch praktische Tagesflatrates angeboten.

Parallel zu den genannten Komponenten finden sich in jedem Home Office wahrscheinlich noch mehr an. Zu diesen dürften Fax, Scanner und ähnliche zählen. Jeder dieser Objekte kann irgendwie gegen einen plötzlichen Wegfall gesichert werden – auch z.B. über einen freundlichen Nachbarn.

Home Office in Esszimmer Kreativ © flickr / Fabio Bruna

© flickr / Fabio Bruna

Weg von der Technik: Die Einrichtung im Blick behalten

Neben der Technik spielt natürlich auch die Einrichtung in einem Home Office eine große Rolle. Ein passender Stuhl, großräumiger Tisch und vielleicht auch zahlreiche Bücher schmücken Boden und Wände des Raumes.

Jeder dieser Bereiche kann plötzlich nicht mehr vorhanden sein und sollte dann schnell irgendwie gefüllt werden. Nach Möglichkeit sollte man daher ruhig darüber nachdenken, wie man bei z.B. einer Renovierung in einem anderen Teil des Heimes arbeiten könnte bzw. wo dieser andere Teil wäre.

Lieber Vorsicht als Nachsicht sollte gerade bei einem Home-Office, welches vielleicht als Basis für die Selbstständigkeit oder als Beginn für die Freiheit vom bisherigen Büro dient, vorhanden sein.

© Artikelbild: flickr / blakespot

1 Kommentar

  1. „Neben der Technik spielt natürlich auch die Einrichtung in einem Home Office eine große Rolle. Ein passender Stuhl, großräumiger Tisch und vielleicht auch zahlreiche Bücher schmücken Boden und Wände des Raumes.“

    Ganz ganz ganz wichtig, ausreichend Licht. Ohne genügend Tageslicht lässt die Konzentration schnell nach. Ich hab mein Büro bzw. Schreibtisch mittlerweile im Wohnzimmer untergebracht, da dort die größte Glasfront und das meiste Tageslicht ist. Dank dem schönen iMac ist es auch nicht zum Stilbruch gekommen 😉

    Gruß
    Olli

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