Warum Bloggen nicht alles ist: Design auswählen und pflegen

Warum Bloggen nicht alles ist: Design auswählen und pflegen

In der Artikelserie „Warum Bloggen nicht alles ist“ soll es heute weitergehen. Wo am letzten Montag die Nutzung von Plugins erklärt wurde, geht es heute an das Thema „Design auswählen und pflegen“.

Erklärt wird hier, worauf man bei der Auswahl des Designs achten sollte und wie man dieses im Alltag pflegen kann.

Ein Design sagt viel über einen Blog aus. So gibt es zahlreiche Nutzer im Internet, welche bereits beim ersten Blick auf das Design einer Webseite sich für einen näheren Blick oder das weitere Suchen entscheiden. Versteht man dies, dürfte man auch den Wert eines gut gewählten Designs einsehen.

Das richtige Design finden

Es gibt einige Quellen, welche man für die Auswahl eines Designs für den eigenen Blog anzapfen kann. Unterscheiden dürfte man hierbei zwischen kostenpflichtig und kostenlos, wobei auch oftmals der Faktor Qualität eine große Rolle spielt.

Archive, welche ich gerne empfehlen möchte, sind folgende (kostenpflichtig, kostenlos)

  • ElegantThemes (Link)
  • WordPress Themenpool (Link)
  • Offizielle WordPress-Themes (Link)
  • WooThemes (Link)

Hat man ein passendes Design für seinen WordPress-Blog gefunden, kann man mit der Installation beginnen. Bereitgestellt werden hierfür zwei Wege, welche einmal über den Verwaltungsbereich von WordPress führen und das andere mal über den FTP-Server.

Um ein Design über den Verwaltungsbereich zu installieren, müssen Nutzer lediglich in der Seitenleiste „Design“ auswählen und hier nach dem passenden Theme suchen und dieses anschließend installieren.

Möchte man den Weg über FTP nutzen, muss man zu Beginn eine Verbindung zu dem Server erstellen, auf dem der Blog gelagert wird. Ist dies geschafft, müssen die runtergeladenen Dateien für das Design unter „wp-content/themes“ gelagert werden. Ist der Kopiervorgang abgeschlossen, kann man das Theme im Verwaltungsbereich über „Design/Themes“ aktivieren.

Das Design für den WordPress-Blog pflegen

Sobald das Design installiert wurde, kann es mit Widgets und sonstigen Spielereien versehen und im Alltag praktisch genutzt werden. Hierbei vergessen viele, dass die Arbeit für das Design hier noch lange nicht endet, sondern immer wieder neu überdacht werden sollte.

Dafür kann man sich an einigen Leitsätzen orientieren, welche das Anpassen des Designs erleichtern sollten:

  • An Besuchern orientieren: Will man einen einladenden Blog für seine Besucher pflegen, kann man immer wieder selbstkritisch die Startseite sowie die einzelnen Artikel der eigenen Webseite beobachten. Hierbei sollte man sich fragen, wie dieses Design auf einen selbst wirkt. Farben, Werbebanner und vieles mehr sollten hierbei beachtet und ggf. angenehmer positioniert werden.
  • Neues wagen: Viele Blogger scheuen Änderungen an dem eigenen Design des Blogs und sorgen so dafür, dass dieses über Jahre hinweg an Aktualität verliert und für Besucher uninteressant wird. Kleine Änderungen sollten jedoch ruhig gewagt werden, wobei das Feedback von Besuchern einen großen Wert haben sollte.
  • Weniger ist mehr: Oftmals reichen bereits kleinste Änderungen aus, um wieder Leben in den blog zu bringen. Das kann das Wechseln eines Werbebanners oder das Hinzufügen bzw. Ändern eines Widgets sein.
  • Wiedererkennungswert pflegen: Als Blogger sollte man große Änderungen, wie z.B. das komplette Wechseln eines Designs, nach Möglichkeit nicht zu oft in Anspruch nehmen. Besonders das Logo sollte permanent einen Wiedererkennungswert für Stammleser bieten.

Orientierend an diesen Tipps sollte man immer wieder einen Blick auf den eigenen Blog werfen und hierbei überprüfen, ob ein Tapetenwechsel mal wieder notwendig wäre, um die eigene Begeisterung und das Interesse der Besucher wieder zu beleben.

© Bild: flickr / SOCIALisBETTER

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