Warum Bloggen nicht alles ist: Analyse

Warum Bloggen nicht alles ist: Analyse

Heute widme ich mich wieder meiner Artikelserie „Warum Bloggen nicht alles ist“, in der ich die zahlreichen anderen Bereich beleuchte, auf welche man als Betreiber eines Blogs immer wieder achten sollte.

Wo in der letzten Woche „Das Bekanntmachen im Netz“ beschrieben wurde, gehe ich heute auf den Punkt Analyse ein und erkläre, warum es sinnvoll ist immer wieder auf die Entwicklung des Blogs zurückzusehen und wie man das machen kann.

Viele Blogger starten in der Online-Welt mit einer eigenen Webseite durch und füllen diese mit Inhalten. Nach einigen Wochen stellen sie fest, dass Besucher ausbleiben, außer Spam-Kommentare kein Feedbach zu finden ist und zudem langsam die Motivation nachlässt.

Solche Situationen können schnell eintreffen, wenn man als Blogger sich nicht mal hin und wieder Zeit nimmt, um die aktuelle Lage des Projektes zu analysieren. Hierbei dürfte man bereits nach einigen Wochen auf interessante Informationen stoßen.

Was die Analyse eines Blogs bewirkt

Manche Blogger werden nicht glauben, wie viel eine Analyse des eigenen Blogs bewirken kann. So kann es z.B. sein, dass die Webseite bei Suchmaschinen mit einem Begriff besonders weit vorne in den Suchergebnislisten erscheint. Merkt man das selbst gar nicht und verstärkt die Arbeit an dem Thema nicht, kann man sich zahlreiche Leser durch die Finger gehen lassen.

Ebenfalls passend ist der fehlende Blick für die Besucherzahlen. Weiß man nicht wo diese liegen, kann man interessierten Werbekunden auch keinen wirklich passenden Preis nennen. Auch die Optimierung von Partnerprogrammen und anderen Einnahmequellen wird so erschwert.

Aktiv werden: Welche Faktoren in die Analyse gehören

Es gibt zahlreiche Faktoren, welche man bei einer Analyse des eigenen Blogs nutzen kann. Einige Faktoren, die unter anderem von mir beachtet werden, sind folgende:

  • Backlinks: Wie viele Backlinks konnte ich im vergangenen Monat aufbauen? Dieser Faktor sagt oftmals einiges über die Beliebtheit aus – auch bei Suchmaschinen.
  • Besucherzahlen: Wie viele Besucher hatte ich im letzten Monat? Die Anzahl der Besucherzahlen lässt sich über Monate hinweg gut verfolgen. Wichtig ist hierbei auch die Unterteilung der Quellen. Hat man eine starke Quelle gefunden, sollte man diese weiter ausbauen.
  • Einnahmen: Wie hoch waren die Einnahmen im letzten Monat? Hat man die Absicht, über seinen Blog Einnahmen zu generieren, so sollte man diese immer wieder festhalten und genauestens untersuchen. Wie viele Einnahmen erwirtschaftet man durch was? Welches Partnerprogramm ist bei den Besuchern beliebt?
  • Keywords: Welche Keywords sind von meinem Blog stark besetzt? Abhängig von der Suchmaschinenoptimierung des eigenen Blogs wird man schnell feststellen, dass der eigene Blog mit einigen Keywords besser bei Suchmaschinen ankommt, als mit anderen. Hier kann es empfehlenswert sein, sich auf diese vermehrt zu konzentrieren, um so weitere Besucher anzulocken.
  • PageRank: Welchen PageRank hat mein Blog? Ein ebenfalls wichtiger Faktor bei der Analyse des Blogs, ist der PageRank. Dieser sagt einiges über die Beliebtheit des Blogs bei Google aus. Auch wenn dieser sich nicht jeden Monat ändert, sollte er immer wieder überprüft werden.
  • Twitter & Co: Neben Facebook und Twitter sollte man immer wieder nach Online-Netzwerken suchen, über welche man Kontakt zu bestehenden Bloggern aufbauen kann und seine Artikel anderen Personen bereitstellen kann. Analysieren kann man hier die Anzahl der Fans bzw. Follower oder auch die Kommentare, Retweets und ähnliche Faktoren.
  • Zeit: Wie viel Zeit habe ich in meinen Blog während des letzten Monats gesteckt? Es ist immer gut, wenn man die Zeit, die man in den Blog investiert, irgendwo festhält. So kann man beobachten, wie viel Zeit der Blog „verbraucht“ und wie parallel dazu die Einnahmen aussehen. Damit lässt sich z.B. ein Stundenlohn errechnen.

Hilfreiche Tools für die Analyse des eigenen Blogs

Es gibt einige Online-Tools, welche bei der Analyse des eigenen Blogs helfen können. Einige von ihnen will ich hier vorstellen. Gerne können über die Kommentar-Funktion weitere vorgeschlagen werden:

  • Google Analytics (Link)
  • Google Webmaster-Tools (Link)
  • Postrank (Link)
  • Seitwert (Link)
© Bild: flickr / GrapeCity

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