Warum Bloggen nicht alles ist: Planung für die Zukunft

Warum Bloggen nicht alles ist: Planung für die Zukunft

Heute geht es wieder wieder mit der Artikelserie „Warum Bloggen nicht alles ist“. Wo ich in den letzen Artikeln Handlungen für die Gegenwart vorstellte, will ich mit dem letzten Teil der Serie die Zukunft ansprechen.

In „Planung für die Zukunft“ will ich erklären, wie man seinen Blog für die nächsten Wochen und Monate mit Visionen und Zielen leiten kann – und warum diese wichtig sind.

Es gibt zahlreiche Geschichten, die sich darauf beziehen, dass nur eine Person mit einem konkreten Ziel auch Erfolg haben wird. Ob es jetzt der Kapitän eines Schiffes ist, der Athlet, welcher sich für einen Wettbewerb vorbereitet oder aber auch der Betreiber einer Webseite, die in Zukunft erfolgreich werden soll.

Die Zielsetzung mit der Analyse verbinden

Ein gutes Hilfsmittel für die Planung des Blogs, ist eine vorherige Analyse. Erst so kann man erkennen, auf welchem Stand die Webseite zurzeit ist (Besucherzahlen, PageRank und weitere Faktoren). Hat man diese vor Augen, kann man auch schon damit beginnen, Werte für die Zukunft zu setzen.

Bereiche, die bei einer Analyse beachtet werden sollten, finden sich in dem Artikel „Warum Bloggen nicht alles ist: Analyse“ ein. Hier liste ich neben den Einnahmen auch Accounts von Twitter und Facebook auf, zu welchen man sich ebenfalls Ziele setzen kann.

Mit der Zielsetzung beginnen

Hat man entschlossen, welche Bereiche man in die Zielsetzung für den Blog integrieren will, kann man auch schon direkt mit der Planung starten. Hierbei hilft es nicht nur Ziele zu definieren, sondern diese auch mit zeitlichen Daten zu kombinieren. Ein Stichpunkt wie „500 Besucher pro Tag“ lässt sich dann in „500 Besucher pro Tag bis zum Dezember“ umwandeln. Vorteilhaft an dieser Erklärung ist, dass damit der Erfolg besser verfolgt werden kann.

Ich persönlich kann für die Zielsetzung empfehlen, diese in 3-Monats-Abschnitten anzulegen, um so jedes Quartal neu auf die erreichten Werte zurückblicken zu können. Parallel dazu sind mehrere Master-Versionen empfehlenswert.

Eine Master-Version?

Viele dürften sich wünschen, eine finale Planung für den Blog festzulegen, in welcher definiert wird, was alles erreicht werden soll. Problematisch an so einer Master-Version ist jedoch, dass, sobald sie erreicht ist man meinen könnte, dass auch die Arbeit erledigt ist.

Blogger sollten daher zwar Master-Versionen festlegen, diese jedoch eher als Meilensteine anlegen und nach deren Erreichen nicht daran denken, die Arbeit an den Blog einzustellen. Zu schade wäre es dann nämlich um das nicht genutzte Potenzial.

Rückblicke für den Blog gönnen

Es bringt recht wenig, lediglich Ziele für den eigenen Blog zu setzen. Wichtig ist parallel dazu ein regelmäßiger Rückblick auf die vergangene Zeit. An solchen Momenten kann man die bisher angefertigten Pläne für die Zukunft hervorholen und sehen, was bisher erreicht wurde – und was nicht.

Wichtig ist jedoch nicht nur das Abhaken von Zielen, sondern ebenfalls eine Beobachtung dieser. Hat man einen Punkt erfüllt, sollte man sich fragen, welche Handlungen dafür besonders wichtig waren. Merkt man z.B., dass regelmäßiges Bloggen besonders viele Besucher anlockt, sollte man weiterhin Zeit darin investieren und womöglich die Veröffentlichungen ausbauen.

Hat man ein Ziel nicht erreicht, kann man sich fragen, was hierbei gestört bzw. gefehlt hat. Sieht man, dass z.B. höhere Einnahmen ausbleiben, kann man sehen, dass die bisher genutzten Mittel für Gewinne nicht effektiv waren und daher andere beobachtet werden sollten.

Download: Vorlage für die Zielsetzung

Um die Zielsetzung für den Blog zu erleichtern, habe ich für euch eine PDF-Vorlage erstellt, welche bequem ausgedruckt und später ausgefüllt werden kann. Sollte jemand eine DOC- bzw. ODF-Datei benötigen, kann er sich gerne bei mir melden.

Die Vorlage für Zielsetzung kann kostenfrei runtergeladen und verwendet werden.

© Bild: flickr / cliff1066™

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