Wie Werbung im Blog zum schlimmsten Feind werden kann

Wie Werbung im Blog zum schlimmsten Feind werden kann

Seit einigen Tagen verfolge ich den Blog von Pat Flynn, einem Mann aus den USA, welcher mit der Online-Welt monatlich bis zu 40.000 US-Dollar verdient – hauptsächlich durch passives Einkommen. Benutzt wird dabei auch einiges an Werbung, welche bei Klicks vergütet wird, was jedoch nicht immer sinnvoll ist.

So kann es im schlimmsten Fall passieren, dass die Klick-Werbung sogar dem Blog schadet. Warum, erfahrt ihr hier.

Bei dem Lesen von Blogs und Webseiten wird der eine oder andere Besucher auf Werbung stoßen. Diese kann dann entweder klug ausgewählt worden sein und als Anschluss zum Artikel dienen (z.B. ein weiterführendes Buch), oder gar nicht zur Webseite passen (Flug nach Spanien bei einem Artikel über Suchmaschinenoptimierung).

Gedacht wird dabei oftmals nicht an die Konsequenzen, welche eine nicht bedachte Werbung mit sich führen kann.

Die negativen Auswirkungen von Werbung

Eine Werbung kann nicht nur zusätzliche Einnahmen generieren, sondern auch Besucher in Scharren verscheuchen. Dies funktioniert gut, wenn die Werbung entweder zu aufdringlich ist, oder sich einfach dem falschen Thema widmet.

Folgende Werbetypen wären nicht zu empfehlen:

  • Werbung, die auf die Konkurrenz verweist ist ein klares Problem für eine Webseite. Denn hier werden wichtige Kunden verscheucht, welche in Zukunft womöglich für weitere Umsätze gesorgt hätten.
  • Auch Werbung, die auf ein Angebot verweist, welches weitere Besuche unnötig macht. Bei einem Blog über das selbstständige Kennenlernen der Möglichkeiten an der Börse wäre dies vielleicht ein intensiver Ratgeber, der alle offenen Fragen klärt und weitere Recherchen zum Thema unnötig macht.
  • Ebenso ist Werbung, die ein schlechtes Licht auf den Blog wirft unpassend. Denn auch wenn der Inhalt der Webseite ansprechend ist, werden Besucher auf diesem Weg abgeschreckt.

Werbung: Nicht immer eine Bedrohung

Natürlich gibt es auch zahlreiche Fälle, in welchen Werbung einem Blog oder eine Webseite nicht schadet. Das passiert immer dann, wenn die Unternehmen und Angebote in den Anzeigen keine Konkurrenz zur eigenen Leistung darstellen. Ein Beispiel:

Würde ich eine Webseite führen, welche Kurse für das Aufnahmen von YouTube-Videos bereithält, wäre eine Werbung, die auf ein Unternehmen verweist, welches solche Kurse ebenfalls anbietet, schädlich.

Auf der anderen Seite ist es jedoch ebenfalls möglich, dass ich einen Werbebanner von einer Software für Videobearbeitung integriere. Damit locke ich meine Besucher nicht zur Konkurrenz, sondern vielmehr zu einem Tool, welches bei der Nutzung meiner Kurse hilft. Auf diesem Weg könnte ich sogar Stammbesucher aufbauen. Diese würden immer wieder vorbeischauen, um neue Tipps und Tricks zur Anwendung zu erhalten.

Mein Fazit

Feststellen lässt sich, dass Werbung positive sowie negative Konsequenzen mit sich führen kann. Im schlimmsten Fall gehen massig Besucher verloren, im besten Fall werden Stammleser gewonnen.

Das Integrieren von „intelligenter“ Werbung, welche eigenständig relevante Anzeigen überträgt, ist daher immer mit einem Risiko verbunden. Besonders Nischenseiten sollten daher ihre Werbepartner aussuchen und deren Mittel klug auf der Webseite einsetzen.

Du bist gefragt

Welche Erfahrungen konntest du bisher mit Werbung auf deinem Blog machen? Siehst du persönlich ein Risiko in der Verwendung von Anzeigen?

© Bild: Zafenat.de

5 Kommentare

  1. Ich finde Werbung sollte immer so platziert werden, das diese erst gar nicht als Werbung auffällt. Ein gutes Beispiel hierfür ist dein Artikel über den Marketing Samurai 🙂 Informativ und trotzdem mit Werbelink bestückt, der aber keinesfalls auffällt.

    Grüße

  2. @Tobias: Danke für das Lob 😉

  3. Nichts zu danken! Du solltest noch ein Google+ Profil mit deiner Webseite verknüpfen(rel=author“) gibt zur Zeit nette Effekte zwecks SEO 🙂

  4. @Tobias: Klasse Hinweis. Hab ich gerade gemacht – jedoch per Angabe der E-Mail-Adresse (https://plus.google.com/authorship).
    Wünsche dir ein schönes Wochenende!

  5. Interessanter Beitrag. Stimmt vollkommen, deswegen kann auch Adsense schädlich sein, da man sich ja nicht speziell aussucht was man bewirbt..

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