Telefonservice für Freiberufler: Gespräche auf den Punkt gebracht

Telefonservice für Freiberufler: Gespräche auf den Punkt gebracht

Trotz zunehmender E-Mails scheint bei vielen Freiberuflern die Anzahl an Anrufen nicht zurückzugehen, sondern vielmehr zu steigen. Wenn damit neue Kunden gewonnen werden oder nettes Feedback kommt, ist das angenehm. Doch selbst solche positiven Themen können zum Problem werden, wenn Sie in kreativen Zeiten stören. Das ist der Grund weshalb ich heute über Telefonservice berichte und mich frage, ob diese Leistung sich lohnt.

Ein Telefonservice war für mich bislang aufgrund meiner hauptsächlichen Kommunikation per E-Mail nicht notwendig. Anders dürfte die Situation bei vielen anderen Freiberuflern aussehen, die bei zahlreichen täglichen Anrufen beinah durchgängig im Gespräch sind. Wird dann mal ein Anruf verpasst, so müssen bald Rückrufe gemacht werden – zeitaufwendig.

Doch geht es bei der Unterbrechung durch Telefonate nicht nur um Zeit. Durch die häufigen Wechsel der Themen wird man selbst stark belastet, was die allgemeine Konzentration senkt und ein durchgängiges Arbeiten erschwert. Erfahren dürfen das viele Einsteiger, die zwischen den Telefonaten kaum produktiv werden konnten.

Es scheint sich also zu lohnen darüber nachzudenken, einen Telefonservice zu verwenden. Hier könnte man jederzeit Anrufe weiterleiten, indem man in seinem Smartphone oder dem Telefon eine entsprechende Nummer angibt oder diese auch auf der Webseite einträgt. Sämtliche Anliegen werden dann von Personen bearbeitet, die zuvor über die eigenen Wünsche zum Kundenkontakt informiert wurden. Die Ergebnisse der jeweiligen Anrufe werden dann in der Regel per E-Mail oder aber auch SMS zugeschickt, so, dass die Übersicht behalten wird.

Der finanzielle Aspekt

Wenn ich manche Selbstständige korrekt einschätze, so dürfte beinah jede regelmäßige zusätzliche Ausgabe kritisch begutachtet werden. Das wäre bei mir nicht anders, wenn ich vor der Entscheidung stehen würde, Aufgaben von mir weiterzugeben und dabei dafür zahlen müsste. Doch sehen wir uns an, was damit gewonnen wird.

Nehmen wir an, dass vom Anbieter eine monatliche Grundgebühr von 30 Euro berechnet wird, pro Anruf weitere 1,50 Euro anfallen. Würden pro Arbeitstag (durchschnittlich 22) 10 Anrufe eingehen, wären das monatlich 220 Anrufe, die eine Summe von 360 Euro bringen würden – sehenswert. Sehen wir uns die Gewinner-Seite an.

Man kann davon ausgehen, dass ein Gespräch mit einem interessierten Kunden etwa 3 Minuten dauert, eine Rückmeldung zu einem Auftrag etwa 1 Minute und die Bitte um Korrekturen vielleicht sogar 4 Minuten. Daraus ermittelt sich pro Anruf eine Durschnittslänge von 2,7 Minuten. Wofür dieser Wert gebraucht werden? Mutpliziert man diese Minuten mit 220 monatlichen Anrufen, kommt  man dabei auf um die 6 Stunden, was einen Stundenlohn von 60 Euro bedeutet, den man nur darin investiert, Telefonanrufe zu beantworten.

Der eine oder andere Telefonservice (z.B. unter dieser URL) bietet für Freiberufler einen kostenfreien Testmonat. In diesem könnte man feststellen, ob sich das Abgeben der Aufgaben lohnt und was für Effekte damit erzielt werden. Nachrechnen ließe sich dann ebenfalls, ob die erworbene Zeit und Energie die Investition lohnt.

1 Kommentar

  1. Sehr aufschlussreicher Bericht.

    Als ich mich in der Autarkie befand, wurde die Anrufannahme ebenfalls von einem externen Telefonservice übernommen. Auch in kleineren Unternehmen, kann ein solcher Bürodienstleister ungemein entlastend wirken. Das Anrufvolumen mag relativ gering sein, trotzdem ist eine Fokussierung auf das eigene operative Geschäft stets gegeben. Deshalb kann ich den Telefonservice, den DiConn anbietet, jederzeit empfehlen.

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