Mein Alltag im CoWorking Space

Mein Alltag im CoWorking Space

Es ist ungefähr vier Monate her, dass ich meine Arbeitsumgebung gewechselt habe und den Übergang ins CoWorking Space gewagt habe. Manche sind der Meinung, dass es sieben Wochen dauert, bis sich ein neues Element im Leben zur Routine hinzugefügt hat. Diese Zeit habe ich nun schon länger hinter mir und möchte euch mitteilen, wie mein Alltag im externen Büro aussieht.

8 Uhr. Mit dieser Uhrzeit versuche ich in der Regel aktiv zu werden und dann um etwa 9 Uhr im Büro zu sein (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Fahrt über etwa 10 Minuten eignet sich dabei ideal, um die anstehenden Aufgaben durchzugehen oder aber auch einfach von den privaten Dingen abzuschalten und einen freien Kopf zu bekommen.

Im Büro angekommen geht es ans Werk. Hier bin ich zwischen einigen anderen Personen, wie z.B. der Fotografin Jenny Giesbrecht. Ausgestattet mit einer leistungsstarken Kaffeemaschine (siehe Bild) lässt sich hier gut leben. Um 13 Uhr beginnt das Mittagsessen, gegen 14 Uhr geht es dann wieder an die Arbeit.

Ich versuche bis etwa 17 Uhr im Büro zu bleiben, komm ich gut mit meinen Aufgaben durch oder fehlt mal einfach die Konzentration, geht es auch schonmal früher nach Hause. Hier ist es wieder die Autofahrt, die mir ein gutes Abschalten ermöglicht – jetzt aber von der Arbeit.

Besonders praktisch sind im Büro die jetzt installierten Glasscheiben, die die einzelnen Bereiche voneinander trennen. Wärme aber auch die Lautstärke lässt sich auf diesem Weg gut fest- bzw. aufhalten.

Meine Dezember-Pause

Im Dezember haben wir von dem CoWorking Space eine Pause gemacht und waren in den eigenen vier Wänden. Da wir in der Zeit immer wieder unterwegs waren, schien uns die Lösung auch aufgrund der damit wegfallenden Kosten, sinnvoll. Etwas überrascht war ich dann aber, wie stark sich meine Arbeitseinstellung geändert hatte.

Konzentriertes und kontinuirliches Arbeiten im Wohnzimmer war für mich in diesen Tagen eine echte Qual, was mich sehr wunderte, da ich bis September 2012 im eigenen Haus gearbeitet hatte. Was hatte sich in dieser Zeit geändert, was meine Arbeitseinstellung so umgeworfen hatte?

Mein Eindruck war, dass ich irgendwo abgesichert hatte, dass Zuhause wirklich für Aktivitäten reserviert ist, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Man, selten hab ich mich so durch die Aufgaben gequäult :-).

Es hat nicht lange gedauert, bis ich davon überzeugt war, dass für mich das Büro eine wirklich gute Lösung ist, die ich in Zukunft weiter verfolgen will. Wie ich bereits in dem anderen Artikel erwähnte, halte ich mir weiterhin eine kleine Ecke im Wohnzimmer frei, wo ich bei Bedarf einiges erledigen kann.

Meldet euch gerne bei Fragen oder hinterlasst einfach einen Kommentar.

Viktor

1 Kommentar

  1. Hi Viktor,

    danke für den Einblick. Ich denke ja auch immer wieder mal über ein externes Büro nach.
    Naja mal gucken. Freut mich aber das es für dich gut funktioniert und du Motivation und Konzentration im Griff hast 😉

    grüße Ralf

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