Polyphasischer Schlaf: Erfahrungsbericht nach der ersten Woche

Polyphasischer Schlaf: Erfahrungsbericht nach der ersten Woche

Vor einer Woche entschied ich mich dazu, mit dem Polyphasischen Schlaf anzufangen. Seit diesem Tag hat sich einiges bei mit geändert. Von verschlafenenen Weckern, dem Power-Nap an verschiedensten Orten und wertvollen Erfahrungen.

7 Tage sind es nun, die ich im Polyphasischen Schlaf hinter mich gebracht habe. Mit einigen Rückschlägen, und wertvollen Erfahrungen kann ich auf diese Zeit zurückblicken und mich auf die nächsten Tage imveränderten Schlafrhythmus freuen.

Tage 1-3

Wider erwarten ging es mir in der ersten Zeit relativ gut. Zwar schien ich etwas müder zu sein, konnte jedoch auf der Arbeit weiterhin gute Leistungen bringen und hatte wenig Probleme im Alltag. Besonders interessant war in dieser Zeit das Verfolgen der Power-Naps.

Manche Menschen hielten mein Projekt für beinah schon lebensgefährlich, andere beobachteten es interessiert und erklärten sogar, dass sie es, falls es bei mir gut klappen würde, ebenfalls probieren wollten.

Mit den zunehmenden Nächsten kamen jedoch auch schon die ersten Probleme.

Tage 4-5

Mit einem relativ guten Start ging es dann in die härtere Phase über. Wie kann ich meinem Körper, voll im Tiefschlaf und gerade wach geworden, erklären, dass es besser ist jetzt das warme Bett zu verlassen und den angenehmen Schlaf zu verlassen, um ein paar Stunden gegen zufallende Augen zu kämpfen?

Ich verbrachte die Morgenstunden teilweise mit zusätzlichem Schlaf, was ich noch nicht bereute. Die Reue kam erst später am Wochenende.

Das Wochenende

Am Wochenende waren wir unterwegs und übernachteten nicht Zuhaus. Ich hatte die Situation, die damit einherging, wohl stark unterschätzt. In einer vollen Wohnung hatte ich die Wahl zwischen dem Rausgehen an die kalte Luft oder das Verharren und Ankämpfen gegen den Schlaf in einem Zimmer. Um die anderen nicht zu wecken, waren jegliche Geräusche untersagt.

Ich schlief ein. kurz nach meinem Aufwachen um 4 Uhr war ich auch schon wieder im Land der Träume und wurde morgens geweckt. Im Laufe des Tages stellte ich eine interessante Beobachtung fest.

Obwohl ich mehr Stunden geschlafen hatte als sonst, war mein Körper nicht wacher. Die bleiende Müdigkeit, die sonst nach der problematischen Phase von 4-7 Uhr verschwand, blieb teilweise den kompletten Tag über erhalten.

Aus dieser Beobachtung kam ich zu einem interessanten Gedanken: Sind wir Menschen vielleicht für weniger Schlaf geschaffen? Hat sich der 7-8-Stunden-Rhythmus nur mit der Zeit eingelebt und ist heute zum Standard geworden?

Interessant zu sehen war, dass ich gestern dem langen Schlafen eine Erkältung bekam. Manche Blogger berichten, dass sie bei Krankphasen zum herkömmlichen Rhythmus zurückkehren, ich blieb beim Polyphasischen Schlaf. Heute geht es mir besser, ich fühle mich wieder wohler.

Ausblick

Für die nächste Woche habe ich mir einiges vorgenommen. In meiner Nach-ToDo-Liste finden sich einige Renovierungs- und Aufräumarbeiten, die wenig Konzentration fordern und somit ideal für meine Problemphase sind.

Ich hoffe das Polyphasische Schlafen mit Erfolg zu verfolgen und blicke gespannt auf die zweite Runde.

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