15 Tage mit dem Polyphasischen Schlaf

15 Tage mit dem Polyphasischen Schlaf

Einen halben Monat begleitet mich nun mein neuer Schlafrythmus. Eine relativ kurze Zeit, die mir jedoch länger vorkommt. Was zu Beginn ein Abenteuer war, hat sich erstaunlich schnell in den Alltag integriert.

Es ist kaum zu glauben, wie schnell sich mein Körper an den Polyphasischen Schlaf  mit dem Everyman-Modus gewöhnt hat. Hatte ich zu Beginn noch Probleme mit den Powernaps, so kann ich jetzt feststellen, dass ich oftmals schneller einschlafe und nach der Zeit ausgeruht in den Alltag zurückkehren kann.

Appropos Alltag. Die Powernaps haben sich sehr gut eingelebt. Wenn ich diese verpasse oder zu falschen Zeiten ausführe, merke ich die zusätzliche Müdigkeit. Auch das tägliche Wachbleiben bis zum Kernschlaf ist normal geworden und erweist sich als sehr praktisch.

Weiterhin problematisch ist jedoch das Aufstehen um 4 Uhr morgens. Teilweise weiß ich gar nicht wie es passiert, aber paar Stunden später wache ich auf, der Wecker wurde von meinem nächtlichen Alter-Ego-Schlafcharakter ausgestellt, wonach ich auch schon wieder ins Bett fiel. Sämtliche Argumente, die ich den Tag zuvor für das frühere Aufstehen gesammelt habe, weichen dann dem dringenden Bedürfnis nach weiterem Schlaf.

Doch kann ich auch hier gegenüber den ersten Tagen Verbesserungen feststellen. Mit ein paar Tricks will ich diese Zone optimieren.

Um 4 Uhr aufstehen können

Ich habe gemerkt, dass mein Kopf in der Nachtzeit relativ wehrlos ist. Nach dem Wecker auch nur für einen Moment die Augen zu schließen leitet einen Schlaf über einige weitere Stunden ein.

Umgehen will ich dieses Problem, indem ich meinen Körper zwischen dem angenehmen Wecker und dem Ausschalten wach mache. Hier gibt es eine realtiv simple Lösung. Bei dieser wird die Uhr einfach ein paar Meter vom Bett entfernt, damit ein Aufstehen notwendig wird. Doch hat diese Maßnahme bei mir bisher nicht immer geklappt. Ein noch weiteres Wegstellen könnte helfen.

Bei Recherchen im Web bin ich bezüglich des Problems mit dem Wecker auf einige amüsante Ideen gestoßen. So gibt es Apps, die das Ausstellen des Tons erst nach dem Lösen einer Rechenaufgabe erlauben. Andere Nutzer wickeln ihre Uhr ein, was ein Auspacken notwendig macht.

Eine interessante Lösung findet sich im automatischen Starten einer interessanten Webseite, was jedoch nur bei Smartphones oder Notebook-Weckern funktioniert. Ist der Ton ausgeschaltet, wird automatisch eine gern besuchte Seite geöffnet.

Ich persönlich will in den nächsten Tagen eine andere Lösung testen, die die Entfernung zum Wecker mit einem anderen Faktor vereint. Hierzu gibt es, sobald ich erste Ergebnisse habe, wieder einen Bericht.

Was haltet ihr vom Polyphasischen Schlaf? Hinterlasst einen Kommentar.

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