Tag 23: Vom Polyphasischer Schlaf zum Biphasischen

Tag 23: Vom Polyphasischer Schlaf zum Biphasischen

Nachdem ich mit dem Polyphasischen Schlaf recht gut gestartet war, habe ich in den letzten Tagen mit großen Problemen zu kämpfen. Das Einhalten des Kernschlafs will nicht funktionieren, mein Körper zeigt infolge der unregelmäßigen Schlafenzyklen erste starke Abwehrreaktionen. Grund für mich, vom Polyphasischen Schlaf zum Biphasischen zu wechseln.

Laut Wikipedia bezeichnet der Polyphasische Schlaf ein Muster mit mindestens 3 Schlafzeiten. Das bekannte herkömmliche einmalige Schlafen ist als Monophasisch bekannt. Die Zwischenlösung findet sich unter der Bezeichnung Biphasischer Schlaf – ein Bereich, der mich für mich wichtig werden soll.

Der Kampf gegen die Müdigkeit

Ich nehme an, dass ich durch das unregelmäßige Erweitern des Kernschlafs meinem Körper keinen gefallen getan habe. Ging es in den ersten Tagen noch gut, leidet dieser mittlerweile nicht nur unter starker Müdigkeit, sondern auch einigen gesundheitlichen Problemen.

Ich bin davon überzeugt, dass der Polyphasische Schlaf funktioniert. Das nicht ausreichende Verfolgen der notwendigen Schlafzeiten hat, meiner Meinung nach, zu den beschriebenen Problemen geführt.

Obwohl das Schlafmuster sehr schwer ist, will ich nicht komplett zum herkömmlichen Schlaf zurückkehren. Zu wichtig ist mir die gewonnene Zeit geworden, die ich für mich persönlich nutzen kann, um aus dem Alltagsstress zu entfliehen. Da ich mit nur vier Stunden Schlaf kaum zurechtkomme, habe ich mich für das Verfolgen des Biphasischen Schlafs entschlossen.

Der Biphasische Schlaf

Bei manchen dürfte die Schlaftechnik auch unter der Bezeichnung „Siesta-Schlafrhythmus“ bekannt sein. Denn hier gibt es nicht nur einen Kernschlaf, sondern zudem auch einen Mittagsschlaf, einen Power-Nap, über 20 Minuten.

Mein neuer Schlafrhythmus sah bisher so aus:

  • 1:00-4:00 Uhr: Kernschlaf
  • 9:00-9:20 Uhr: Power-Nap
  • 14:20-14:40: Power-Nap
  • 19:40-20:00 Power-Nap
  • Summe: 4 Stunden Schlaf

Das neue Schema ist simpler:

  • 01:00-7:00: Kernschlaf
  • 14:00-14:20: Power-Nap
  • Summe: 4 Stunden und 20 Minuten Schlaf

Mit dem Biphasischen Schlaf reduziere ich die Schlafmengen auf zwei Einheiten, erhalte dadurch aber auch weniger freie Zeit. Der Gewinn liegt hier dann (gegenüber dem 8 Stunden Schlaf) zwar nur noch bei 1 Stunde und 40 Minuten, gibt mir jedoch trotzdem mehr freie Zeit, als zuvor. Parallel dazu hoffe ich, dass mein Körper den Mittagsschlaf nutzen kann, um das bekannte Tief zu überwinden.

Ich werde meinem Körper einige Tage den normalen Schlaf über etwa 7,5 bis 8 Stunden gönnen. Dann, sobald ich wieder beim Status Quo angekommen bin, geht es mit dem Biphasischen Schlaf los. Ich rechne mit einem Start am Freitag.

Wie auch beim Polyphasischen Schlaf werde ich euch hier über meine Entwicklungen informieren.

3 Kommentare

  1. Und noch dabei? Gibt gar kein Update mehr, das neue Schema halte ich für realistisch dauerhaft umsetzbar.

  2. @Rene: Wieder eingestellt 🙂 Ich muss zugeben, nachdem ich den polyphasischen Schlaf beendet habe ist meine Motivation für Schlafmuster stark gesunken. Derzeit halte ich mich an mein „normales“ Schlafmuster.

  3. Christian

    Der polyphasische Schlaf (Uberman) funktioniert -leider- nur mit viel Disziplin und penibler Einhaltung der Schlafzeiten. Daher war vorhersehbar, dass es bei unregelmäßigem Schlaf zu Problemen kommen wird.

    Der Everyman ist für den Körper gerade in der Anfangsphase leichter zu „ertragen“, die Einhaltung der Schlafzeiten ist etwas variabler und kleinere Verschiebungen haben nicht zu große Auswirkungen wie beim Uberman. Allerdings als „normaler“ Arbeitnehmer sind beide Varianten in der Praxis schwer umsetzbar. Von der gesellschaftlichen Akzeptanz ganz abgesehen.

    Der biphasische Schlaf ist -aus meiner Sicht- jedoch für jeden machbar und funktioniert -bei mir- einwandfrei. Die Zwischen-Nap nehme ich jedoch nicht mittags sondern erst gegen 17:30 Uhr (wobei ich hier nicht wirklich einschlafe sondern eher tiefer döse), obwohl mein Kernschlaf von 0 – 6 Uhr erfolgt. Wenn mal ein Tag ausgelassen wird hat das auch keine Folgen. Das ist der Vorteil beim biphasischen Schlaf; alles sehr variabel und trotzdem wird weniger Schlaf benötigt.

    Ich empfehle Dir also wirklich, Dich wieder an den biphasischen Schlaf zu gewöhnen.

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