Internethandel: Warum Rechnungskauf so wichtig ist

Internethandel: Warum Rechnungskauf so wichtig ist

Internethandel liefert wieder eine neue Ausgabe und widmet sich dabei einem Thema, das auch mich schon einige Male interessiert hat. Gesprochen wird hier über das Kaufen auf Rechnung – und wie Online-Händler dabei Verluste vermeiden können.

Der Rechnungskauf ist für Online-Händler mit gewissen Risiken verbunden. Denn was spricht dagegen, dass Kunden die Ware für einige Tage intensiv nutzen und dann, da nicht mehr benötigt, einfach wieder zurückschicken – egal ob mit ersten Gebrauchsspuren. Ebenso schlimm wäre es, wenn die Bezahlung ausbleibt und wegen dem fehlenden Geld zusätzlicher Aufwand notwendig ist.

Doch sieht man sich die Situation aus der Sicht des Käufers an, sieht man ebenfalls den Wunsch nach Vertrauen. Gerne würde man sich sicher sein, dass das Geld, wenn eine Retoure erfolgt, auch schnell wieder auf dem Konto ist, da die Ware ja nicht benötigt wird. Der Kauf auf Rechnung umgeht dieses Hin und Her und schafft einen Freiraum, zudem scheinen die eigenen Daten ein Stückchen sicherer. Überzeugt sind davon über 60 Prozent der Online-Einkäufer, die regelmäßig auf den Rechnungskauf setzen.

Online-Händler, die den Schritt zum Bereitstellen des Rechnungskaufs gewagt haben, durften sich über steigende Einnahmen freuen. Es kauften nicht nur mehr Kunden ein, zudem wuchs der Wert des Einkaufswagens pro Besuch. Es wird klar: Kunden können freier Produkte bestellen, wenn die dazugehörige Zahlung nicht direkt erzwungen wird. Doch darf nicht geleugnet werden, das durch den Rechnungskauf auch mehr Retouren eingehen.

Die Sorgen mit dem Rechnungskauf klären

Analysiert man die Situation, stellt man fest, dass sich das Problem gut mit einigen Hilfsmitteln klären lässt. So lässt sich in Zusammenarbeit mit einem externen Unternehmen für den Bestellungsablauf eine Bonitätsprüfung einführen. Hier wird aufgrund verschiedenster Faktoren überprüft, wie der Kunde sich in Vergangenheit bei Zahlen verhalten hat oder wie wahrscheinlich es ist, dass hier problemlos eingekauft wird.

Doch wie sieht es mit den Retouren aus? Zu Beginn muss gesagt werden, dass es Produktkategorien gibt, wo es häufiger zu Rücksendungen kommt. Hierzu gehören z.B. Textilien, die nach Bestellung anprobiert werden. Mit gut durchdachten Hinweisen und Hilfen bei der Auswahl könnte man bereits im Vorfeld klären, ob die Ware passt. Ein gutes Beispiel findet sich bei immer mehr Shops für den Brillenverkauf. Dort können Kunden mit einer Webcam virtuell Brillen aufsetzen und schon dabei merken, welches Produkt passt.

Wer mehr über das Thema erfahren will und wie gewohnt auch über relevante News rund um das Online-Geschäft und einige Start-ups lesen will, kann die hierfür bereitgestellte Leseprobe ansehen.

© Bild: Internethandel

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